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Vaio Type G: Sony bietet Flash-Laufwerk als Option

10.04.2007 | 15:17 Uhr |

Sony hat damit begonnen, beim Notebook Vaio G als Option ein Solid-State-Flash-Laufwerk anzubieten. Allerdings treibt die neue Technologie auch den Preis für den tragbaren Rechner gehörig nach oben.

Sony betreibt in Japan einen so genannten "build-to-order"-Shop, bei dem Kunden Rechner nach ihren Bedürfnissen ausstatten und bestellen können. Vorerst exklusiv über diesen Vertriebskanal und nur in Japan wird nun das Notebook Vaio Type G auch mit einer Flash-basierten Festplatte angeboten.

Diese Solid-State-Disks (SSD) bieten im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten mit Magnetscheiben als Datenträgern eine Reihe von Vorteilen. So sind die Komponenten leichter (was gerade im Notebook-Markt ein wichtiges Argument ist), unempfindlicher gegenüber Erschütterungen und verbrauchen weniger Strom. Allerdings hat das auch seinen Preis.

So kostet ein Vaio Type G mit einer SSD (32 GB) umgerechnet rund 407 Euro mehr, als ein Modell mit einer herkömmlichen 40-GB-Festplatte. Inklusive Flash-Laufwerk und einem Celeron M 443 (1,20 GHz) beträgt der Preis für einen Vaio Type G 1440 Euro, die SSD macht somit ein Drittel des Endpreises aus.

Doch nicht nur der Geldbeutel des Kunden wird beim Kauf eines solchen Notebooks leichter, sondern auch der Rechner selbst. So wiegt das Vaio Type G - ausgestattet mit einer herkömmlichen Festplatte - bereits magere 898 Gramm, die SSD reduziert das Gewicht um 39 Gramm.

Zwar ist der Einsatz einer SSD als Festplattenersatz noch ein kostspieliges Vergnügen, wie immer im Bereich der IT-Hardware ist aber damit zu rechnen, dass sich das Preisniveau zügig nach unten bewegen wird. Und in einigen Jahren dürfte SSD der heutigen Festplattentechnologie den Rang abgelaufen haben.

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