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VW stellt ab sofort länger kostenlose Karten-Updates bereit

04.11.2014 | 15:16 Uhr |

Volkswagen hat den Zeitraum, in dem Kunden kostenlose Karten-Updates für ihre fest eingebauten Navigationsgeräte „Discover Pro" und „Discover Media“ erhalten, deutlich erweitert.

Für die beiden fest eingebauten Navigations-Lösungen „DiscoverPro" und „Discover Media“ von Volkswagen hat der Wolfsburger Automobil-Hersteller bis jetzt bis zu drei Jahre lang kostenlose Karten-Updates bereit gestellt. Diesen Zeitraum hat VW jetzt deutlich verlängert.

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Wer sich also ab sofort einen VW Polo, Golf, Golf Sportsvan, Golf Variant, Passat oder Passat Variant mit Discover Media oder sogar mit der Top-Infotainment-Lösung Discover Pro kauft, erhält dafür ab sofort bis „mindestens fünf Jahre nach Produktionsende der Gerätegeneration“ noch Karten-Updates. Das gilt rückwirkend auch für schon ausgelieferte Fahrzeuge.

Bis zu zwei Mal pro Jahr will Volkswagen solche Karten-Updates bereitstellen. Die Karten-Updates müssen die Volkswagen-Kunden selbst vornehmen, sofern sie dafür nicht einen VW-Händler bezahlen wollen. Die Update gibt es unter volkswagen.de.

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Volkswagen dürfte sich nicht ohne Grund zu diesem Schritt entschlossen haben. Denn der Konkurrenzdruck durch leistungsfähige Navigations-Apps auf Smartphones wird immer größer. Google stellt für Android-Smartphones mit Google Maps Navigation sogar eine kostenlose Navigationslösung bereit. Auch Nokia bietet eine Navigations-Lösung für mobile Geräte. Kostenpflichtige Navigations-Apps gibt es beispielsweise von TomTom und Navigon.
 
Navigieren mit dem Smartphone
 
Wer sich für eine Navigations-App auf dem Smartphone entscheidet, der kommt also einfach und vergleichsweise günstig oder sogar kostenlos an aktuelles Kartenmaterial. Das gilt ganz besonders für Offboard-Navigations-Lösungen wie Google Maps Navigation, das sein Kartenmaterial immer aktuell von den Google-Servern abruft. Damit kann kein fest eingebautes Navigationsgerät mithalten.

Zudem veraltetet auch die gesamte Technik um die Navigations-App nicht, wenn man sich immer wieder mal ein neues Smartphone zulegt. Ganz anders sieht es diesbezüglich dagegen bei den fest eingebauten Navigationsgeräten aus, die teilweise schon ab dem Tag der Auslieferung an den Kunden nicht mehr zeitgemäß sind. Und sich nicht ohne weiteres austauschen lassen.
 
Die 10 besten Navi-Apps für unterwegs
 
Doch nicht nur von der Smartphone-Seite werden die fest eingebauten Navigationslösungen unter Druck gesetzt. Denn auch die Hersteller klassischer Stand-Alone-Navigations-Geräte (PND) verbessern ihre Geräte immer weiter. Aktuelle Beispiele sind das TomTom Go 50 für Wenigfahrer sowie das Becker professional.6 LMU und das Garmin nüvi 2599.
 

 

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