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VW Passat ab sofort mit Head-up-Display

22.07.2015 | 14:55 Uhr |

VW verkauft für den Passat ab sofort ein Head-up-Display. Es zeigt wichtige Informationen direkt im Sichtfeld des Fahres an. Das schont die Augen und verringert die Ablenkung.

Volkswagen bietet ab sofort ein Head-Up-Display (10 x 15 cm groß; 480 x 240 Pixel Auflösung) für den VW Passat an. Ganz so innovativ, wie VW das HUD für den Passat euphorisch bezeichnet, ist es jedoch nicht. Denn Mazda bietet eine vergleichbare Lösung nicht nur für den etwas kleineren Mazda 3, sondern sogar für den Kleinwagen Mazda 2 an.

Zudem handelt es sich bei dem Head-Up-Display im Passat nicht etwa um die von BMW bekannte aufwändigere Variante, bei der das Bild an die Windschutzscheibe geworfen wird. Sondern genauso wie bei Mazda fährt stattdessen eine kleine Scheibe aus dem Armaturenbrett zwischen Lenkrad und Windschutzscheibe, also direkt im Sichtfeld des Fahres, aus. Volkswagen hatte uns im Gespräch auf der CES 2015 in Las Vegas bereits angekündigt, dass VW in seinen Volumen-Modellen diese preiswertere HUD-Variante verbauen wolle.

40 Jahre VW Passat im Zeitraffer

Das ausfahrende HUD mag weniger elegant daherkommen als die von BMW bekannte Premiumvariante an der Windschutzscheibe. Doch nichtsdestotrotz ist das HUD auch im Passat eine spürbare Erleichterung für den Fahrer. Denn der Passat-Fahrer findet nun wesentliche Informationen und Warnmeldungen direkt im Sichtfeld vor sich: Geschwindigkeit, Verkehrszeichen, Tempolimits, die Aktivität der Assistenzsysteme, Navigationsdaten und Warnmeldungen.

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Für das Auge des Fahrers befinden sich die HUD-Angaben scheinbar zwei Meter vor dem Fahrzeug. Der Fahrer muss also den Blick nicht mehr lange vom Verkehrsgeschehen abwenden. Außerdem müssen die Augen nicht so häufig vom Fern- auf den Nahbereich fokussieren. Welche Informationen angezeigt werden entscheidet der Fahrer über das Menü des Infotainmentsystem selbst. Aktiviert wird das Head-up-Display über ein separates Bedienelement neben dem Lichtdrehschalter. Bei Nichtgebrauch verschwindet das Display – vor Staub geschützt – wieder in der Instrumententafel.

Preis

Das ausfahrbare Head-Up-Display bietet VW für die gesamte Passat Palette – Passat Limousine, Passat Variant, Passat Alltrack und Passat GTE – ab der Ausstattungslinie Comfortline an. Für 560 Euro Aufpreis.

 

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