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VPN-Nutzung wird in Vereinigten Arabischen Emiraten schwer bestraft

28.07.2016 | 16:05 Uhr |

Wer Internet-Sperren in den Vereinigten Arabischen Emiraten umgeht, muss gigantische Strafen zahlen.

Die Gründe für die Nutzung eines VPN-Netzwerks sind vielfältig: Unternehmen transferieren über diese Tunnel sensible Daten zu Kunden, Software-Piraten verschleiern ihre Identität und auch für den Zugang ins Heimnetzwerk von unterwegs bietet sich ein VPN an.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten kann die Nutzung eines Tunnels schnell zu Problemen führen. Die passenden Gesetze wurden gerade verabschiedet und sollen verhindern, dass sich Anwender mit VPN-Verbindungen vor neugierigen Blicken schützen.

Wer dennoch VPN-Tunnel oder Proxy-Server nutzt, kann mit Strafen von bis zu 495.000 Euro belegt werden, wenn sie zu Betrugszwecken verwendet werden. Den Tatbestand erfüllt jedoch schon die Umgehung von Internetblockaden per VPN-Tunnel. Zur Nutzung von WhatsApp, Snapchat oder Viber müssen Menschen im Land auf VPN-Verbindungen oder Proxys zurückgreifen, da die Dienste ansonsten nicht erreichbar wären. Auch die VoIP-Funktion der Apps ist der Regierung ein Dorn im Auge.

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