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Hardware-gestützte Verschlüsselung und automatische Updates

28.05.2010 | 16:47 Uhr |

VMware hat seinen kostenlosen Player für virtuelle Maschinen in der neuen Version 3.1.0 bereit gestellt. Sie enthält Verbesserungen für die Verschlüsselung virtueller Maschinen sowie automatische Updates.

Mit der neuen Version VMware Player 3.1.0 stattet der Hersteller von Virtualisierungslösungen seinen Gratis-Player mit einigen neuen Funktionen und Verbesserungen aus. Dazu zählen das automatische Software-Update, AES-Unterstützung zur Verschlüsselung sowie Unterstützung von OpenGL 2.1 für Gastsysteme mit Windows 7 und Vista.

VMware Player unterstützt nun die AES-Routinen in neueren Intel-Prozessoren. Dadurch soll die Ver- und Entschlüsselung virtueller Maschinen deutlich beschleunigt werden. Immerhin können virtuelle Festplatten jetzt bis zu 2 Terabyte (2000 GB) groß sein, bislang lag die Obergrenze bei 950 GB. Wer seine virtuellen Maschinen mit viel Speicherplatz ausstattet und verschlüsselt, dürfte für jeden Geschwindigkeitsgewinn dankbar sein.

Eine weitere wichtige neue Sicherheitsfunktion ist das automatische Software-Update. So können Bug-Fix- und Sicherheits-Updates eingespielt werden, ohne dass jedes Mal eine umständliche Installation erforderlich wird. Autologon speichert das Windows-Passwort des Gastsystems, sodass es nicht mehr jedes Mal eingegeben werden muss.

Wer Grafik-lastige Anwendungen in virtuellen Maschinen nutzt, wird sich über die verbesserte Grafikleistung für Gastsysteme mit Windows 7 und Vista freuen. Dazu gehört auch die Unterstützung von OpenGL 2.1. Außerdem können nun auch HD-Videos wiedergegeben werden - sofern die Hardware des Host-Systems genug Leistung bereit stellt. Weitere Neuerungen finden Sie in den Release Notes .

Der kostenlose VMware Player ermöglicht die Nutzung vorgefertigter oder selbst erstellter virtueller Maschinen. Alternativen sind etwa MokaFive , Microsoft Virtual PC oder Sun VirtualBox . Alle sind ebenfalls kostenlos erhältlich.

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