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VM-Ware veröffentlicht die Spezifikation für das Disk-Format

04.04.2006 | 17:01 Uhr |

Die Firma VM-Ware – Hersteller des kostenlosen VM-Ware Players – legt das Format für virtuelle Festplatten offen und macht damit ihre Produkte interessanter.

Die Software VM-Ware Player emuliert einen virtuellen PC, der getrennt vom tatsächlich vorhandenem System agiert. Das Tool lässt sich etwa einsetzen, um damit sicher im Internet zu surfen. Wie Sie den Player nutzen können, haben wir in diesem Beitrag beschrieben .

Den kostenlosen Player hat VM-Ware Ende vergangenen Jahres veröffentlicht. Sie können ihn hier herunterladen .

Die Software VM Ware benötigt für einen virtuellen Rechner kurz gesagt zwei Dateien. Eine Konfigurationsdatei, die unter anderem die virtuellen Hardware-Komponenten beschreibt und eine Datei, die die virtuelle Festplatte darstellt. Über die Eigenschaften dieser Datei veröffentlichte VM-Ware bislang kaum Informationen. Nun hat die Firma angekündigt, alle Spezifikationen zu der virtuellen Festplatte offen zu legen.

Diese Infos sind vor allem für Entwickler interessant, die Systeme und Anwendungen für virtuelle PCs schreiben. Sie können ihre Programme besser an die Software von VM-Ware anpassen und etwa kleinere Patches und Updates generieren. Damit hat die Offenlegung des Disk-Formats auch Vorteile für den Privatanwender. Denn das Angebot an fertigen virtuellen PCs wird sich vermutlich erhöhen und die Pflege dieser Systeme vereinfacht sich.

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