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VIA warnt vor zu S-ATA II inkompatiblen Chips

25.08.2005 | 16:03 Uhr |

Einige VIA-Chipsätze erkennen neue Festplatten nach dem Standard S-ATA II nicht.

Der Chip-Hersteller VIA Technologies hat eine Mitteilung heraus gegeben, in der er über Probleme bei der Erkennung neuer S-ATA-II-Festplatten berichtet. Die Mainboard Chipsätze "VT8237", "VT8237R", "VT6420" und "VT6421L" erkennen neue Festplatten nicht, die nach dem Standard S-ATA II (Serial ATA) arbeiten.

Abhilfe soll der Chipsatz "VT8237R Plus" schaffen - allerdings nur aus Sicht der Mainboard-Hersteller. Wer bereits einen PC hat, dessen Mainboard mit einem der betroffenen VIA-Chipsätze ausgestattet ist, sollte sich vor dem Kauf einer neuen Festplatte bei deren Hersteller erkundigen.

Mehrere Hersteller von Festplatten haben nach Angabe von VIA bereits Modelle nach dem neuen Standard S-ATA II angekündigt (Seagate, Maxtor) oder schon auf dem Markt (Samsung, Western Digital). Hitachi liefert seine S-ATA-II-Modelle sogar mit einem Warnaufkleber aus, der auf die Inkompatibilität zu den VIA-Chipsätzen hinweist. Auch Western Digital weist auf seiner Support-Website auf diese Problem hin.

Wer das Problem bereits hat, kann sich oft helfen, indem er die Festplatte per Jumper auf den älteren Standard S-ATA I einstellt. Damit sollte sie auch mit VIA-Chips funktionieren. Auch ein zusätzlicher S-ATA-Kontroller kann helfen, der Geschwindigkeitsvorteil von S-ATA II wird dann jedoch durch die Limitierungen des PCI-Busses zunichte gemacht.

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