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VIA macht Geforce & Co. Konkurrenz

17.05.2001 | 14:43 Uhr |

Bislang tummeln sich hauptsächlich zwei Anbieter auf dem Grafikkarten-Markt und buhlen um die Gunst der PC-Besitzer: Nvidia und ATI. Schon bald dürfte aber mit dem CPU-Hersteller VIA ein dritter Anbieter hinzukommen. VIA will Anfang 2002 eine flotte Grafikkarte auf den Markt bringen, die es - zumindest auf dem Papier - locker mit Geforce-Karten aufnehmen kann.

Bislang tummeln sich hauptsächlich zwei Anbieter auf dem Grafikkarten-Markt und buhlen um die Gunst der PC-Besitzer: Nvidia und ATI. Schon bald dürfte aber mit dem CPU-Hersteller VIA ein dritter Anbieter hinzukommen. VIA will Anfang 2002 eine flotte Grafikkarte auf den Markt bringen, die es - zumindest auf dem Papier - locker mit Geforce-Karten aufnehmen kann.

Der Grafikchip wird derzeit unter dem Codenamen "Columbia" entwickelt und wird sowohl Direct X 8, als auch Direct X 9 unterstützen. Insgesamt werden vier Renderingpipelines mit jeweils zwei Textureneinheiten ihren Dienst verrichten.

Via nutzt für den Chip die 0,13-Mikron-Technologie. Der Chip wird laut der britischen Webseite "Inquirer" DDR-RAM mit einer Speicherbandbreite von 128 Bit unterstützen, womit die Grafikkarten mit 600 Megahertz getaktet sein dürften (zwei Mal 300 Megahertz).

Erste Exemplare des Chips sollen im 4. Quartal 2001 an die Hersteller ausgeliefert werden.

VIA selbst hat sich auf dem Grafikkarten-Markt-Sektor noch keinen Namen geschaffen. Erfahrungen schöpft VIA aber aus dem Unternehmen S3 , das VIA vor rund einem halben Jahr aufgekauft hatte.

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