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Pink Floyd wehrt sich gegen Verkauf einzelner Songs

12.03.2010 | 13:27 Uhr |

Pink Floyd hatte gegen den Einzel-Verkauf seiner Songs im Internet durch seine Plattenfirma EMI geklagt und nun Recht bekommen.

Pink Floyd hat vor einem Gericht durchgesetzt, dass seine Plattenfirma EMI nur komplette Alben der Band im Internet verkaufen darf. Das Gericht kam zum Urteil, dass EMI gegen eine Vertragsklausel mit der Band verstoßen habe, nach der die "künstlerische Integrität der Alben" bewahrt werden müsse. Außerdem bedürfe es der Zustimmung durch Pink Floyd, wenn deren Musik anders als auf Alben verkauft werden solle.

EMI hatte sich damit verteidigt, dass die Vertragsklauseln nur für physische Medien gelten sollten. Dieser Ansicht folgte das Gericht in London aber nicht. EMI muss auch die Gerichtskosten in Höhe von 40.000 britischen Pfund, also ca. 44.000 Euro tragen, wie die BBC berichtet.

EMI hat erklärt, dass das Urteil nun nicht bedeute, dass die Einzelsongs ab sofort nicht mehr in digitaler Form erhältlich seien. Der Fall, so EMI, werde noch für einige Zeit weitergehen.

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