26.04.2010, 11:29

Panagiotis Kolokythas, Thomas Rau

Update: Testbericht

Alle Details zum neuen Aldi-Notebook Akoya E6214

Der Discounter Aldi wird ab dem 26. April ein neues Aldi-Notebook im Angebot haben. In dem mobilen Rechner steckt eine neue mobile Intel-CPU und der Preis kann sich sehen lassen. Update: Wir haben das Notebook getestet.
Das neue Aldi-Notebook trägt die Bezeichnung Medion Akoya E6214. Der tragbare Rechner wird bei Aldi-Nord und Aldi-Süd ab kommendem Montag (26. April) erhältlich sein. Bei Aldi-Nord wird zusätzlich ein All-In-One-PC angeboten werden. Mehr dazu später in diesem Artikel.
Im neuen Aldi-Notebook kommt die neue mobile Intel-CPU Intel Core i3-330M zum Einsatz. Die Doppel-Kern-CPU ist mit 2,13 GHz getaktet und verfügt über 3 MB Intel Smart Cache und unterstützt Intels Hyper-Threading-Technik. Jeder Prozessorkern kann zwei Aufgaben gleichzeitig verarbeiten.
Aldi-Notebook im Test: Ordentliches Tempo
Im Leistungstest Sysmark 2007 erreichte das neue Aldi-Notebook gute 129 Punkte. In allen Test-Bereichen - Büro-Programme, Multimedia und Internet - konnte es das gute Tempo halten. Das Medion Akoya E6214 ist damit kaum langsamer als das Aldi-Notebook Akoya P6622 vom Februar: Dieses schaffte im Sysmark 2007 zwar drei Punkte mehr, hatte aber mit dem Core i3-350M den etwas schnelleren Prozessor eingebaut und kostete 599 Euro.
Bei Aufgaben, die besonders den Prozessor belasten, ist der Abstand zum Aldi-Notebook vom Februar etwas größer: Im Cinebench 10 erreichte das Akoya P6622 5877 Punkte. Das neue Aldi-Notebook Akoya E6214 kam auf 5563 Punkte.
Der in der 32nm-Technologie hergestellte Prozessor der i3-Reihe verfügt zwar nicht über Turbo Boost (automatische Übertaktung), dafür kommt er mit einem integrierten Grafikchip (Intel HD Graphics). Eine zusätzliche Grafikkarte befindet sich nicht im Laptop.
3D-Grafik ist nichts für aktuelle Spiele
Aktuelle Spiele sollten Sie dem neuen Aldi-Notebook nicht zumuten: Dafür ist die im Prozessor eingebaute Grafikeinheit zu schwach. Sie erreichte im 3D Mark 06 beispielsweise 1725 Punkte. Das ist das Leistungsniveau einer rund drei Jahre alten Einsteigergrafikkarte: Daher laufen nur ältere Spiele ruckelfrei auf dem Medion Akoya E6214.
Im neuen Aldi-Notebook stecken großzügige 4 GB DDR3-Speicher und eine große 500-GB-S-ATA-Festplatte. Das Notebook verfügt über ein 15,6"-Widescreen-Display mit LED-Backlight (16:9, 1366 x 768 Pixel).
Zu den Besonderheiten gehören ein großer Akku (8-Zellen Li-Ionen Akku), ein Multitouchpad mit Gestenerkennung und der mitgelieferte USB-DVB-T-TV-Tuner inklusive Fernbedienung. Eher selten in dieser Preisklasse anzutreffen sind auch der Gigabit Netzwerk-Controller und die eSata-Schnittstelle.
Im Test überzeugte der externe DVB-T-Stick mit einer guten Empfangsleistung: Er fand alle in der Testregion verfügbaren Sender. Die Bildqualität war ordentlich.
Eine weitere Besonderheit ist das Medion Wechsellaufwerk: Der mitgelieferte DVD-/CD-Brenner kann dadurch einfach gegen eine zusätzliche Festplatte mit 500 GB ausgetauscht werden, um den Speicherplatz zu erhöhen. Diese bietet Medion im MedionShop ebenso wie ein Subwoofer-Modul an: Die Festplatte kostet 89 Euro, das Subwoofer-Modul gibt es für 39 Euro.
Der DVD-Brenner zeigte im Test eine solide Leistung: Eine CD brannte er in 5:13 Minuten, eine DVD in 11:35 Minuten - das ist das übliche Schreibtempo, das man erwarten darf.
Die weitere Ausstattung:

* 8fach Multi-Standard DVD-/CD-Brenner mit DVD-RAM und Dual-Layer-Unterstützung
* Wireless LAN IEEE 802.11n (300 MBit/s)
* integrierte 1,3 MP Webcam und Mikrofon
* 4-in-1 Multkartenleser für SD, MMC, MS und MS Pro
* 3 x USB 2.0
* High Definition Audio mit 2 Lautsprechern (Dolby Advanced Audio zertifiziert)
* Multitouchpad mit Gestenerkennung
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