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Update: SAP füllt mit Maxware eine lange klaffende Lücke in Netweaver

14.05.2007 | 11:54 Uhr |

Mit der Übernahme des norwegischen Softwarehauses Maxware verfügt SAP über eigene Technik für das Identity-Management. Oracle hatte sich schon vor zwei Jahren drei Firmen gekauft, um die eigene Infrastruktur mit solchen Verfahren auszubauen.

Bisher hatte sich SAP in Sachen Identity-Management auf Kooperationspartner verlassen, die ihre Produkte in Netweaver eingebunden haben. Offenbar reichte den Walldorfern diese Strategie nicht mehr aus. Netweaver soll mit Maxware nun eine eigene Identity-Management-Komponente erhalten.

Identity-Management-Systeme dienen in komplexen Applikationsumgebungen dazu, Benutzer- und Zugriffsrechte übergreifend zu verwalten. Einerseits senkt dies die Verwaltungskosten, andererseits erhöht es die Sicherheit. Da in Service-orientierten Umgebungen eine Vielzahl unterschiedlicher Softwarekomponenten, Unternehmen (Lieferanten, Kunden und Partner) sowie Endanwender miteinander interagieren, steigt dort der Bedarf an Identity-Management. Nachvollziehbare Berechtigungsstrukturen sind schon heute in ERP-Systemen vorgeschrieben und Gegenstand gesetzlicher Auflagen (Compliance). Identity-Management-Lösungen sollen dabei helfen, Ordnung auch in anwendungsübergreifenden IT-Landschaften zu schaffen.

Fast alle Infrastrukturanbieter wie Computer Associates , IBM , Microsoft und Oracle haben Identity-Management-Werkzeuge entwickelt oder gekauft. SAP-Rivale Oracle übernahm im Jahr neben Thor Technologies und OctetString den namhaften Spezialisten Oblix. (fn)

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