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Bitdefender setzt Windows und sich selbst matt

22.03.2010 | 16:09 Uhr |

Ein Fehler in Bitdefenders Antivirus-Software legt Windows lahm, weil Systemdateien als Schädlinge behandelt werden. Windows startet dann nicht mehr. Betroffen sind nur 64-Bit-Systeme.

Durch ein fehlerhaftes Update erkennt der Virenwächter von Bitdefender auf 64-Bit-Versionen von Windows etliche Systembibliotheken sowie zu Bitdefender gehörende Programmdateien fälschlich als Schädlinge. Die Folge dieses Fehlers ist, dass Windows nicht mehr startet. Der Hersteller hat bereits Lösungen für das Problem bereit gestellt.

Betroffen sind zumindest die Versionen 2009 und 2010 von Bitdefenders Schutzlösungen. Das fehlerhafte Signatur-Update erkennt in einigen Systemdateien sowie in seinen eigenen Programmdateien den Schädling "Trojan.FakeAlert.5", ein betrügerisches Antivirusprogramm. Das fehlerhafte Update ist aus dem Verkehr gezogen worden.

Bitdefender hat einen Patch bereit gestellt , den potenziell betroffene Anwender möglichst noch vor einem Windows-Neustart installieren sollten. Ist es dafür zu spät, empfiehlt Bitdefender die Selbstreparaturmechanismen von Windows zu nutzen. Dann sollte der Patch eingespielt werden, damit der Virenscanner wieder ordnungsgemäß funktioniert.

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