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Facebook-Eintrag beschert Netflix Ärger mit Börsenaufsicht

07.12.2012 | 10:44 Uhr |

Ein Facebook-Eintrag des Netflix-Chefs Reed Hastings hat die US-Börsenaufsicht auf den Plan gerufen. Hastings hatte Infos über die Netflix-Nutzung nur auf Facebook und nicht in einer offiziellen Unternehmensmitteilung veröffentlicht.

Auf seiner persönlichen Facebook-Seite hatte Netflix-Chef Reed Hastings im Juli verkündet, dass über den Video-Dienst Netflix im Juni Inhalte von über eine Milliarde Stunden Länge angeschaut worden waren. Die US-Börsenaufsicht, U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), hat nun eine Untersuchung gegen Netflix eingeleitet, weil diese Information nur über Facebook und nicht in einer offiziellen Mitteilung des Unternehmens verbreitet worden war.

Die Streitfrage ist nun, ob die Mitteilung von Hastings auf Facebook nicht öffentlich genug war, denn immerhin hat Reed Hastings auf Facebook weit über 240.000 Abonnenten . Auf Facebook erklärte Hastings am Donnerstag, dass man bei Netflix Blogs und soziale Medien, inklusive Facebook, nutze, um effektiv mit den eigenen Mitgliedern und der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Dementsprechend sei auch sein Facebook-Eintrag im Juli auch von der Öffentlichkeit registriert worden und öffentlich diskutiert worden. "Wir bleiben optimistisch, dass dies schnell mit der SEC während der Untersuchung geklärt werden kann", schreibt Hastings auf Facebook.

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