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Unternehmen testen Fingerabdruck-Sicherheitslösungen

21.05.2003 | 12:07 Uhr |

Eine Reihe australischer Unternehmen und Behörden testet derzeit ein Zugangssicherungssystem, dass auf den Fingerabdrücken der Angestellten basiert. Bislang stießen die Firmen auf geringen Widerstand seitens der Belegschaft.

Eine Reihe australischer Unternehmen und Behörden testet derzeit ein Zugangssicherungssystem, dass auf den Fingerabdrücken der Angestellten basiert. Darunter befinden sich so illustre Namen wie das Auslands- und Handels-Ministerium (DFAT), Ernest & Young und die Einrichtungen der "Technical and Further Education".

Das so genannte "Morphoaccess"-System, das von dem französischen Unternehmen Sagem angeboten wird, analysiert den Fingerabdruck eines Anwenders und vergleicht diesen mit in einer Datenbank gespeicherten Abdrücken. Bei einem übereinstimmenden Abdruck wird dem Angestellten der Zugang gewährt.

Mark Runnalls, E-Commerce-Direktor bei Ernest & Young, berichtet, dass sich nur ein geringer Teil der Belegschaft zögernd gegenüber der neuen Technologie gezeigt habe. "Es ist eine Lehrstunde bei jeder Einführung neuer Technologien, sie müssen den Menschen erklären, wofür sie sie benutzen und wie sie die Informationen schützen werden", sagt Runnalls.

Eine Sprecherin des DFAT erklärte, dass die Technik zur Sicherung einer bestimmten, sicherheitsrelevanten Tür im Gebäude eingesetzt wird.

Wie das FBI und Interpol habe sich das DFAT dazu entschieden, dass System weiter einzusetzen, teilte der australische Managing-Direktor von Sagem, Nicolas Wolff, mit. Seinen Aussagen zufolge, kann die Technologie auch für sicheres Online-Banking, Internet-Shopping oder Handys eingesetzt werden.

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