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Unternehmen im Netz: die meisten sind ungeschützt

10.08.2016 | 09:30 Uhr

Jedes Unternehmen findet seine Kunden zunehmend über das Netz. Ganz egal, ob es sich bei dem Unternehmen um einen Onlineservice, eine klassische Dienstleistung oder den lokalen Einzelhandel handelt.

Insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen haben nicht die Ressourcen und Zeit, eine eigene Digitalstrategie aufzusetzen. Kunden stellen jedoch auch an eine  vergleichsweise einfache Webseite eines Freiberuflers auf WordPress-Basis die gleichen Anforderungen in Sachen Erreichbarkeit und Sicherheit wie an das Nutzerportal eines mittelgroßen Unternehmens mit Registrierung, Onlineshop und Nutzerverwaltung.

Ein besonders wichtiger Faktor, der bei Unternehmen oft nicht genug im Fokus steht, ist die Sicherheit des eigenen Onlineangebots. Denn rund 97 Prozent aller Webseiten weltweit sind nicht genügend gegen Angriffe abgesichert. Zugleich steigt die Zahl der Angriffe. Alleine im Jahr 2015 sind Attacken auf Webangebote um 23 Prozent angestiegen.

Sicherheit schafft Vertrauen

„Ob Kunden einem Unternehmen ihre Daten anvertrauen, hängt stark davon ab, wie ein Provider mit den Daten umgeht und deren Erreichbarkeit sichert.“ erklärt Matthias Conrad, Head of Product Management MyWebsite und Webhosting bei der 1&1 Internet SE. Es gibt eine ganze Reihe möglicher Online-Probleme, die das Vertrauen potenzieller Kunden zerstören können. In den schlimmsten Fällen ist die Webseite überhaupt nicht mehr erreichbar oder wurde gehackt und zeigt plötzlich Inhalte, mit denen ein Unternehmen nicht in Verbindung gebracht werden möchte.

Andere katastrophale Szenarien sind beispielsweise, dass der Browser Ihrer Kunden eine Sicherheitswarnung anzeigt. Etwa, weil das Sicherheitszertifikat abgelaufen ist oder eine mögliche Schadsoftware auf der Seite gefunden wurde. Das schreckt Besucher ab und kann Ihr Suchmaschinenranking auf lange Sicht stark verschlechtern. Wenn Ihre Webseite als Sicherheitsrisiko gilt, verlieren Sie Besucher und drohen, im Netz unsichtbar zu werden.

Sichere Lösungen finden

Wie können Unternehmen sichere Lösungen für ihre Onlinedienste finden? Experte Matthias Conrad von 1&1: „Anbieter haben die Möglichkeit, ihre Infrastruktur von offiziellen Stellen zertifizieren zu lassen. Eine Zertifizierung nach ISO/IEC27001:2013 definiert die Vorgaben für die Einführung und Aufrechterhaltung von Maßnahmen, die die Informationssicherheit gewährleisten.“ Damit werde sichergestellt, dass sich der Anbieter stetig mit Sicherheitsmaßnahmen beschäftigt und diese gegenüber offiziellen Stellen dokumentiert.

Vertrauen schaffen

Viele Nutzer wissen, dass sie auf das Schloss-Symbol oder das „s“ in „https“ in der Adresszeile ihres Browsers achten sollten. Das sorgt für Vertrauen in die Webseite eines Unternehmens. Doch die Vorteile für Firmen gehen noch weiter: Da verschlüsselte Verbindungen zu einer Seite wegen der zahlreichen Gefahren so wichtig geworden sind, hat dies inzwischen auch Auswirkung auf die Rankings der Ergebnisse von Suchmaschinen. Schlechtere Platzierung und dadurch weniger Kunden, weil die eigene Seite nur unverschlüsselte Verbindungen erlaubt? Das ist ein sehr leicht vermeidbarer Wettbewerbsnachteil. 

Insbesondere dann, wenn Unternehmen ein Registrierungssystem, ein Kontaktformular oder ähnliche Instrumente nutzen, die persönliche Daten übertragen, ist eine sichere Verbindung unentbehrlich. Erfahrene Nutzer, die auf sichere Verbindungen achten, werden sich möglicherweise weigern, mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten oder sich als Kunde zu registrieren. Für Unternehmen ist dieser Makel auch ohne eigene Expertise leicht zu vermeiden. Der Anbieter 1&1 bietet deshalb für beinahe alle Hostingpakete in Kooperation mit dem Sicherheitsanbieter Symantec ein kostenloses SSL-Zertifikat : Für Managed WordPress, 1&1 MyWebsite, Domains, 1&1 Web Hosting und den 1&1 Cloud Server.

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