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Unternehmen: Drei Tipps für die sichere Homepage

10.08.2016 | 11:00 Uhr

Datenverlust, Downtimes der Webseite oder gar Diebstahl von Nutzerdaten sind mit die schlimmsten Katastrophen, die Unternehmen passieren können.

Sichtbare Downtimes oder Hacks können den Ruf und somit sogar die Existenz von Firmen bedrohen, wenn im Netz vor aller Öffentlichkeit oder zumindest für alle Kunden sichtbar etwas schief geht. Dabei gibt es einige wenige Punkte, die dabei helfen, Netz-Versagen zu vermeiden, ganz egal, ob man eine eigene Abteilung im Haus hat, die sich um die Webdienste kümmern. Hier kann die Wahl des richtigen Hostingpartners entscheidend sein:

1.    Schutz vor Attacken

Alleine im Jahr 2015 ist die Zahl der Cyberattacken um 23 Prozent angestiegen. Webseiten werden aus den unterschiedlichsten Gründen angegriffen. Von Erpressung bis hin zu reinem Zufall. Besonders DDoS-Attacken sind eine Plage für Unternehmer, da diese vergleichsweise leicht durchzuführen sind und Seiten dennoch sehr effektiv vom Netz nehmen können. Eine nicht erreichbare Webseite, der Onlineshop ist offline? Das bedeutet immer den Verlust von Kunden und Umsatz.

Achten Sie darauf, dass Ihr Hostinganbieter in der Lage ist, DDoS-Angriffe effektiv zu blockieren und herauszufiltern. Dies schützt Ihre Webseite davor, durch Attacken unerreichbar zu werden oder durch Überlastung des Servers Eintrittstüren für Hacker zu öffnen

2. Georedundanz

Zu einem wichtigen Teil des Sicherheitskonzeptes der Unternehmenswebseite und der Nutzerdaten gehört, diese möglichst nicht nur an einem Ort auf einem Server zu hosten, sondern im Idealfall eine redundante Lösung zu haben, die Inhalte immer zuverlässig ausliefern kann. Richtig gute Hostinglösungen erlauben es sogar, Inhalte regional unabhängig voneinander auszuliefern, in dem sich mehrere voneinander unabhängige Rechenzentren sich um Ihre Inhalte kümmern.

Egal ob ein Netzknoten ausfällt oder ein Stromausfall die Infrastruktur eines Anbieters gefährden könnte: wenn mehrere Rechenzentren sich die Auslieferung teilen können, gibt es immer einen Plan B für Ihre Webseite. Sollte ein Rechenzentrum ausfallen, springt automatisch ein anderes ein und alle Inhalte bleiben voll erreichbar. Dieses verteilte Ausliefern von Webinhalten ist zugleich ein weiterer wertvoller Schutz vor möglichen Angriffen auf Ihr System.

3. Verschlüsselung

SSL-verschlüsselte Verbindungen zu einer Webseite schützen den Nutzer vor Datendiebstahl und durch das Zertifikat ist sichergestellt, dass er auch tatsächlich die Webseite besucht, die er abrufen will. Nur SSL macht die Verbindung zwischen Kunde und Webseite abhör- und abfangsicher.

SSL macht Webseiten stark. Kunden vertrauen Ihrer Webseite deutlich mehr, wenn Sie eine verschlüsselte Verbindung mittels SSL-Zertifikat anbieten . Es schützt Nutzerdaten und schafft Vertrauen, wenn persönliche Daten mittels Kontaktformular oder Registrierung an Ihren Server übertragen werden sollen. Auch Suchmaschinen wie Google belohnen verschlüsselte Verbindungen, beziehungsweise bestrafen ungesicherte Webseiten mit schlechterer Platzierung in den Suchergebnissen.

Dabei ist es selbst für Kleinunternehmer ein Leichtes, die eigene Webseite mit einem SSL-Zertifikat zu sichern. Der Anbieter 1&1 bietet SSL-Zertifikate kostenlos für nahezu alle Hostingpakete an. Die Zertifikate werden von  Symantec bereitgestellt und ermöglichen es jedem Unternehmer seine Webseite und die Daten seiner Kunden zu sichern.

4. Sicherste Rechenzentren

Ein weiterer einfacher Weg, um schnell zu erkennen, ob ein Anbieter sich umfangreichen Sicherheitsprüfungen unterzogen hat, sind Zertifizierungen. Diese garantieren, dass der Anbieter Qualitäts- oder Sicherheitsstandards erfüllt, die für Unternehmen wichtig sein können.
Ein Beispiel für ein relevantes Zertifikat ist ISO 27001. Damit garantieren Hostinganbieter, dass sie ihr Sicherheitskonzept stetig weiterentwickeln um ihre Kunden zu schützen.

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