26496

Unsinniger Kettenbrief in Umlauf

14.01.2000 | 00:00 Uhr |

Die Unsitte der Kettenbriefe reißt nicht ab: In einem derzeit in großen Stückzahlen kursierenden Mail wird dazu aufgerufen, die Mail weiterzuleiten und damit die Behandlung eines krebskranken Jungen namens Brian zu finanzieren.

Die Unsitte der Kettenbriefe reißt nicht ab: In einem derzeit in großen Stückzahlen kursierenden Mail wird dazu aufgerufen, die Mail weiterzuleiten und damit die Behandlung eines krebskranken Jungen namens Brian zu finanzieren. Dieser soll ein Notebook an das Krankenbett bekommen haben. Angeblich sollen Internet Provider (ISPs) Geld für jede weitergeleitete Mail spenden.

In dem Brief heißt es unter dem Titel "SOLIDARIDAD CON BRIAN":

> Hallo Ihr alle!

> Ich schicke Euch eine Nachricht und eine Bitte

> Ihr versteht vielleicht nicht sofort den Sinn dieser Mail,

> deshalb eine kurze Erklärung:

> Es handelt sich um einen kleinen Jungen (Brian) aus Buenos

> Aires, der eine Fehlbildung des Herzmuskels hat und deshalb

> eine Transplantation braucht. Die Operation kostet 115.200 $.

Von diesem Kettenbrief gibt es spanische, deutsche und englische Versionen.

Der Druck auf die Tränendrüse ist allerdings unnötig, da der erkrankte Junge gar nicht existiert, wie der Hoax-Spezialist der TU Berlin erklärt. Deshalb auch unsere Bitte: Leiten Sie diesen Kettenbrief nicht weiter! (PC-WELT, 14.01.2000, he/ kk)

[Link auf http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax/brian.shtml]

0 Kommentare zu diesem Artikel
26496