22.08.2007, 14:16

Andreas Kunze

Unsichere Akkus sorgen für Expertenfrust

Laut japanischen Experten sei die Lithium-Ionen-Technik bei Akkus von portablen Geräten von Grund auf unsicher.
Nach Meinung japanischer Technikexperten sind Lithium-Ionen-Akkus, die meist in portablen Geräten zum Einsatz kommen, von Grund auf unsicher. Dies berichtet die britische Tageszeitung „The Times“ in einer aktuellen Ausgabe. Die Spezialisten fordern, dass die Produktion dringend auf Modelle umgerüstet werden müsse, die den täglichen Strapazen gewachsen sind. Besondere Brisanz erhält das Thema durch diverse Rückrufaktionen in den vergangenen Monaten, in deren Rahmen unzählige Akkus wegen Überhitzungsgefahr umgetauscht werden mussten.
„Unternehmen legen bei der Konstruktion von Akkus zu wenig Wert auf Sicherheit“, betont Kuniaki Tatsumi, Leiter des japanischen Nationalen Instituts für Ingenieurswissenschaften und Technologie. Bei immer höherer Verbreitung steige das Risiko von Defekten, zumal die Stromspender immer kleiner und leistungsfähiger werden müssen. Eine Alternative wären beispielsweise Lithium-Polymer-Akkus, da in diesen keinerlei Flüssigkeiten zum Einsatz kommen. Allerdings sind derartige Energielieferanten in der Herstellung teurer als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus.
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