Unmut

Nutzer verklagen Apple, Facebook & Co. wegen ihrer Apps

Freitag den 16.03.2012 um 18:49 Uhr

von Michael Söldner

© facebook.com
Wegen einer Verletzung der Privatsphäre in mobilen Anwendungen sehen sich Unternehmen wie Facebook, Twitter oder Apple derzeit mit einer Klage konfrontiert.
Facebook, Twitter, Yelp, Apple, Foursquare und 13 andere Social-Media-Unternehmen werden derzeit verklagt, weil sie mit ihren mobilen Apps die Daten der Nutzer nicht ausreichend schützen. Die Sammelklage von 13 Privatpersonen wurde in Austin, Texas, eingereicht und beschuldigt insgesamt 18 Internet-Unternehmen. Der Vorwurf bezieht sich auf das nicht berechtigte Sammeln von Adressdaten auf Smartphones, ohne dass die Nutzer darüber in Kenntnis gesetzt werden.

Die Kläger fordern Facebook , Twitter und Co. dazu auf, zukünftig auf derartige Maßnahmen zu verzichten und die bereits gesammelten Daten zu vernichten. Facebook und Twitter standen schon mehrfach unter Verdacht, private Nutzerdaten über ihre mobilen Apps mitzuloggen und an die Unternehmensserver zu übertragen.



Meist soll der Zugriff auf das Adressbuch  der Smartphone-Nutzer dazu dienen, diese Kontakte auch direkt in die jeweiligen Apps von Facebook, Twitter oder Foursquare zu übernehmen. Meist werden die Kunden jedoch nicht explizit darauf hingewiesen, dass diese Informationen im Hintergrund an die Firmen übertragen und dort gespeichert werden.

Facebook - so schützen Sie Ihre Daten
Facebook - so schützen Sie Ihre Daten

Freitag den 16.03.2012 um 18:49 Uhr

von Michael Söldner

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (2)
  • hans10 07:28 | 17.03.2012

    Zitat: deoroller
    Wenn Nutzerdaten nicht mehr gesammelt werden dürfen, ist das Geschäftsmodell gescheitert.


    ... dieses Geschäftsmodell hat mindesten genau so viele Varianten
    wie das Abzocken und Abmahnen über das Internet.

    Telekom verkauft ihre Download-Seite (Softwareload).
    In einer Mail wird dieser Verkauf ganz groß mitgeteilt.
    Ganz klein dagegen, dass die Adressen weitergegeben werden
    und noch kleiner, dass der Weitergabe von Adressen
    mit einem Link wiedersprechen kann.

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  • deoroller 20:09 | 16.03.2012

    Unmut

    Wenn Nutzerdaten nicht mehr gesammelt werden dürfen, ist das Geschäftsmodell gescheitert.

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