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Unis voll von Software-Piraten

Immer mehr Studenten und Hochschulangestellte kopieren illegal Software. Dass sie beim Erstellen von Raubkopien etwas Unrechtes tun, ist den meisten nicht bewusst.

Universitäten sind Hochburgen der Software-Piraterie. Das behaupten jedenfalls Vertreter der "Business Software Alliance" (BSA) und des Industrieverbands "Software and Information Industry Association". Nach deren Angaben kopieren immer mehr Studenten und Hochschulangestellte illegal Software. Dies sei vor allem darauf zurück zu führen, dass es viele Internet-Anschlüsse mit 24stündigem Zugang gebe.

Außerdem sei das Unrechtsbewusstsein beim Erstellen von Raubkopien unter den Studenten besonders gering. Nach Ansicht der Experten müssen die Studenten besser aufgeklärt werden darüber, dass sie etwas Strafbares tun. Es müsse eigens ein Mitarbeiter für solche Angelegenheiten abgestellt werden. Dieser solle den Studenten klar machen, dass sie ihren Studienplatz verlieren können, wenn sie gegen die Vorschriften verstoßen.

Wie die Fachzeitschrift "Security Management" berichtet, verliert die Software-Branche umgerechnet fast 6 Milliarden Mark im Jahr durch das illegale Kopieren von Programmen. Man schätzt, dass 38 Prozent der insgesamt 615 Millionen Anwendungen, die im Jahre 1998 installiert wurden, ohne Lizenz verwendet wurden. (PC-WELT, 14.04.2000, sp)

http://www.bsa.org/

http://www.siia.net/

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