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Uniklinik Köln verwaltet 3000 E-Mail-Accounts unter Open Xchange

07.11.2006 | 12:03 Uhr |

Krankenkaus wechselte auf Web-basierenden Mail-Client, um Kosten zu sparen.

Bereits im Jahre 2003 entschied sich die IT-Abteilung für die Verwaltung ihrer Mail-Accounts die quelloffene Groupware " Suse Linux Open Xchange Server " einzuführen. Im September 2006 migrierte die Uniklinik auf die aktuelle und leistungsfähigere Version 5 des Open-Xchange- Server, da mittlerweiel über 3000 Accounts zu verwalten sind. Die Erfahrungen mit der Lösung sind nach eigenen Aussagen bisher positiv. So reduzierte durch zentral verwaltbare Web-Clients der Verwaltungsaufwand im Vergleich zu den früheren Fat-Clients. Statt drei ist nun nur noch ein Mitarbeiter mit der Nutzerbetreuung beschäftigt.

Problemlos war laut Klinikums-IT auch der Aufbau von Know-how für die Server-Verwaltung, da die meisten Server-Anwendungen bereits unter Linux oder Unix laufen. Zusätzlich gab es bisher rund 200 freiwillige Schulungen sowie seit neuestem jede Woche eine offene 'Groupware-Sprechstunde' für Endbenutzer. Diese interessieren sich neben den Features für E-Mail, Kalender, Kontakte und Aufgaben zusehends für den Aufbau abteilungsspezifischen Wissensdatenbanken mit Hilfe der Groupware. Über offene Schnittstellen lassen sich zudem die Daten des Open-Xchange Servers für andere Anwendungen nutzen. So können die Benutzerdaten, die im Open LDAP vorliegen, für das interne Telefonbuch im Intranet herangezogen werden (siehe auch " Schwäbisch Hall entscheidet sich für Open-Xchange Server ").

Der Open-Xchange Server des Uniklinikums arbeitet auf einer IBM-Server x366, verfügt über acht Gigabyte Arbeitsspeicher sowie vier mit 3,66-Gigahertz-getaktete Intel-Xeon-CPUs. Als Betriebssystem kommt "Suse Linux Enterprise Server 9" zum Einsatz. Über vier FC-Adapter ist der Plattenplatz redundant in zwei Storage Area Networks abgesichert. In den kommenden Monaten wird der Open-Xchange Server auf eine Serverfarm umziehen, um die steigende Last besser zu verteilen und damit die Performance des Gesamtsystems zu verbessern (siehe auch " Exchange-Alternativen rollen an den Start "). (as)

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