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Ungewollte Ehre: "Big-Brother-Award 2002" für Microsoft

28.10.2002 | 16:54 Uhr |

Seit zwei Jahren vergibt der Bielefelder Verein FoeBuD e. V. (Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V.) den "Big-Brother-Award Deutschland". Damit sollen, so der Verein, Unternehmen, Verbände, Behörden, öffentliche Institutionen und auch einzelne Personen ausgezeichnet werden, die sich besonders um Datenüberwachung, das Eindringen in die Privatsphäre der Bürger und die Aushebelung gesetzlich verankerter Datenschutzbestimmungen verdient gemacht haben. Den diesjährigen Hauptpreis "verdiente" sich Microsoft.

Seit zwei Jahren vergibt der Bielefelder Verein FoeBuD e. V. (V erein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V.) den "Big-Brother-Awards Deutschland". Damit sollen, so der Verein, Unternehmen, Verbände, Behörden, öffentliche Institutionen und auch einzelne Personen ausgezeichnet werden, die sich besonders um Datenüberwachung, das Eindringen in die Privatsphäre der Bürger und die Aushebelung gesetzlich verankerter Datenschutzbestimmungen verdient gemacht haben.

Die diesjährige Vergabe des Hauptpreises (Lifetime-Award) an Microsoft Deutschland kommt für Kurt Sibold, von dem am Donnerstag vergangener Woche bekannt wurde, er werde Ende des Jahres das Unternehmen verlassen (wir berichteten), nicht zu spät. Das berichtet unsere Schwesterpublikation Computerpartner.

Die Begründung für diese zweifelhafte Auszeichnung dürfte auch für ihn interessant sein. Auf den folgenden Seiten folgt die Begründung für den Preis im Originaltext.

Die Lifetime-Preisträger der Jahre 2001 und 2000 waren Otto Schily und das Bundesverwaltungsamt in Köln - für sein Ausländerzentralregister.

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