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Kostenlose Online-Nachschlagewerke

28.01.2008 | 09:24 Uhr |

Am Computer erleichtern Online-Nachschlagewerke die Arbeit ungemein. Wer schnell ein, zwei englische Begriffe benötigt, muss nicht unbedingt ins Bücherregal greifen. Ein Klick auf die richtige Adresse reicht meist schon aus.

Einst wurde den "Online-Dictionaries" Deutsch-Englisch nachgesagt, man könne ihnen nicht über den Weg trauen und die Übersetzungen seien falsch. Diese Meinung ist längst überholt und es hat sich herumgesprochen, dass die kostenlosen Nachschlagewerke meist richtige Übersetzungen liefern. Weil in manchen Fällen Muttersprachler in angegliederten Foren mitdiskutieren, gibt es inzwischen sogar in etlichen Fällen treffende englische Übersetzungen für Redewendungen. Auch der Wortschatz in Spezialgebieten wie Technik, Medizin oder Wissenschaft kann sich oft durchaus mit kiloschweren gedruckten Wörterbüchern messen.

Ein Klassiker ist das Wörterbuch mit dem freundlichen Löwen im Logo: LEO. Unter http://dict.leo.org sind neben Übersetzungen auch Redewendungen zu finden. Die Ergebnisse der Anfragen werden prompt geliefert, obwohl der Server stark frequentiert ist. Im Oktober 2007 hat LEO erstmals die Marke von zehn Millionen Suchanfragen am Tag geknackt.

Tierisch geht es auch im Logo von BEOLingus zu, hier ziert ein schwarzer Vogel das Bildchen. Dieser Service der TU Chemnitz bietet neben zahlreichen Wörtern und Sätzen auch amerikanische Vertonungen sowie Synonyme, Sprüche und Aphorismen. Zu finden ist das Nachschlagewerk unter http://dict.tu-chemnitz.de .

Im Wörterbuch "dict.cc" kann der Anwender nicht nur per Eingabemaske nach Begriffen suchen, sondern auch in Listen "browsen", wie es so schön auf Neu-Deutsch heißt. Es gibt zudem einen Vokabeltrainer, außerdem werden die Wörter aus den Trefferlisten auf Wunsch per Sprachausgabe vorgelesen ( www.dict.cc ).

Unter www.woxikon.de/list_eng.php und www.woerterbuch.info finden sich Nachschlagewerke, die Begriffe, Verbformen und Co. enthalten. Das Projekt Deutscher Wortschatz der Uni Leipzig bietet neben 150 000 deutschen Wörtern auch rund 90.000 englische ( http://dict.uni-leipzig.de ) und ist ebenfalls oft hilfreich beim Übersetzen.

Welches Wörterbuch den persönlichen Anforderungen am besten entspricht, sollte im Einzelfall ausprobiert werden. Denn jedes hat seine eigenen Stärken. Bei den meisten Wörterbüchern, die im Internet zu finden sind, ist zudem die Mithilfe der Nutzer gefragt. Um das Angebot ständig erweitern zu können, werden die Anwender dazu aufgerufen, fehlende Begriffe zu ergänzen. Bevor sie freigeschaltet werden, durchlaufen sie mehrere Prüfungen durch andere Nutzer.

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