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Uncrackable: Sicherheitsfirmen bald machtlos gegen „Ransomware“?

26.07.2006 | 00:00 Uhr |

Computerworld.com hat gemeldet, dass Sicherheitsfirmen wahrscheinlich bald machtlos gegen dateiverschlüsselnde Trojaner (Ransomware) sind.

Trojaner, die Dateien verschlüsseln und den Schlüssel nur gegen Geld herausrücken, nennt man Ransomware. Gegen solche Angriffe könnten Sicherheitsfirmen bald machtlos sein, geht aus einem Bericht von Kaspersky hervor. Schuld seien die schnelle Entwicklung und die Verwendung längerer Schlüssel. Binnen weniger Wochen setzen die Bösewichte 660-bit statt 56-bit RSA ein. Ein Rechner mit 2,2 GHz würde laut Bericht dreißig Jahre brauchen, um einen 660-bit-Schlüssel zu knacken.

Aleks Gostev von Kaspersky sagte: „Wir konnten 330- und 660-bit-Schlüssel relativ schnell knacken. Aber eine neue Variante mit einem längeren Schlüssel könnte jederzeit erscheinen.“ Sollte so ein Fall eintreffen, könnten Antivirus-Firmen bald machtlos sein, warnte er. Anwender könnten in Kürze ihre Dateien in einem verschlüsselten Zustand finden, der für Sicherheitsfirmen irreparabel ist. (jdo)

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