Umweltschutz

Grüne fordern Handy- und Smartphone-Pfand

Donnerstag den 08.03.2012 um 20:04 Uhr

von Denise Bergert

Die Bundesfraktion der Grünen will Ressourcen schonen und das Recycling von alten Handys stärken. Um dieses Ziel zu erreichen, fordert die Partei einen Handy-Pfand in Höhe von zehn Euro.
Beim Kauf eines neuen Smartphones könnte schon bald ein Pfand in Höhe von zehn Euro fällig werden – zumindest wenn es nach dem Willen der Grünen geht. In einem aktuellen Antrag fordert die Bundestagsfraktion ein „effizientes Pfandsystem für Mobiltelefone und Smartphones“, das Ressourcen schonen und das Recycling von alten Geräten stärken soll.

Laut den Fraktionschefs Renate Künast und Jürgen Trittin lagern in deutschen Haushalten mehr als 83 Millionen alte Mobiltelefone. Mit einem Handy-Pfand in Höhe von zehn Euro könnte den Grünen zufolge höhere Anreize geschaffen werden, die Geräte in die Geschäfte zurückzubringen, wenn sie von den Käufern nicht mehr gebraucht werden. Bei Erfolg wollen Künast und Trittin das Pilotprojekt auch auf andere Hardware wie etwa Notebooks, Tablet-PCs oder Spielkonsolen ausweiten.

Aktuell würden einfach zu wenige Althandys zurückgegeben, wodurch der Wirtschaft wertvolle Rohstoffe verloren gehen. Eine weitere Lösung zur Beseitigung des „Elektro-Schrotts“ sehen die Grünen in der Verlängerung des Gewährleistungsanspruchs sowie die Einführung einer vollständigen Verwertbarkeit der Geräte. Während zahlreiche Geräte in die Restmülltonne wandern, werden alte Handys auch zunehmend ins Ausland verkauft. Hier will die Fraktion mit einer Beweispflicht für Exporteure entgegenwirken.

Donnerstag den 08.03.2012 um 20:04 Uhr

von Denise Bergert

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (41)
  • kalweit 09:43 | 10.03.2012

    Ist also alles überhaupt kein Problem solange nicht alle Bäume zu 100% geschädigt sind.


    Interessant wäre ein Zeitverlauf. Wobei wohl heute in unseren Landen eher die sich ändernden Niederschlagsverhältnisse, als die "klassische" Luftverschmutzung ein Problem sind. Man sollte anfangen, entsprechend geeignete Baumarten anzupflanzen und nicht auf ein Klimawunder zu hoffen.

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  • Falcon37 08:57 | 10.03.2012

    [URL=http://imageshack.us/photo/my-images/594/10032012085151.png/]
    Deutlich geschädigt:
    Fichte: 20%
    Kiefer: 9%
    Buche: 34%
    Eiche: 51%
    Douglasie: 23%

    Ist also alles überhaupt kein Problem solange nicht alle Bäume zu 100% geschädigt sind.

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  • zwilling 08:55 | 10.03.2012

    Ja, zum Glück sind die Bestimmungen zur Rauchgasentschwefelung 1974 verschärft worden. Sonst sähen unsere Wälder heute so aus!

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  • chipchap 08:45 | 10.03.2012

    Zitat: Falcon37
    Wider die Verdrängung von Fakten:
    [URL]http://www.wald-rlp.de/index.php?id=1655

    Genau.
    Da steht, daß in Rheinland-Pfalz bis auf die 18% Eichen die Bäume in der überwiegenden Mehrzahl nicht oder schwach geschädigt sind.

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  • Falcon37 07:34 | 10.03.2012

    Wider die Verdrängung von Fakten:
    [URL]http://www.wald-rlp.de/index.php?id=1655

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