Umstrukturierung
Nokia schließt Werk in Rumänien
Nokia will in diesem Jahr noch über 3500 Stellen abbauen. Damit setzt das Unternehmen seine Restrukturierung fort.
Nokia will in diesem Jahr insgesamt 3500 weitere Stellen streichen. Davon betroffen ist unter anderem das Werk in Cluj (Rumänien), dass noch Ende 2011 geschlossen werden soll. Von der Schließung sind 2.200 Beschäftigte betroffen. Künftig will das Unternehmen seine Geräte vorrangig in Asien bauen lassen. Im kommenden Jahr will Nokia dann entscheiden, wie es am besten die Vorteile der Werke in Salo (Finnland), Komarom (Ungarn) und Reynosa (Mexiko) ausnutzen kann. Die geplanten Änderungen im Jahr 2012 sollen dann aber auch einen Einfluss auf die Anzahl der Beschäftigten in diesen Werken haben.
Im Bereich Entwicklung will sich Nokia auf die Standorte in Berlin, Boston und Chicago und weiteren Gebieten konzentrieren, während die Betriebe in Bonn und Malvern (USA) geschlossen werden sollen. In den Bereichen außerhalb der Produktion sollen insgesamt 1300 Stellen abgebaut werden.
Nokia Ovi Maps
Nokia befindet sich seit der Ankündigung, sich auf das mobile Betriebssystem Windows Phone konzentrieren zu wollen, in der Phase der Umstrukturierung. Die jetzt geplanten Maßnahmen seien schmerzhaft aber notwendig, um Nokia in ein dynamischeren, flinkeren und effizienteren Herausforderer zu verwandeln, heißt es in einem Statement von Nokia-Chef Stephen Elop.



29.09.11
... von Bochum über Cluj irgendwo nach Asien. Die Lohnkosten waren wohl noch immer nicht niedrig genug und 2200 einst hoffnungsfrohe Rumänen dürfen Ende 2011 (nach den 2300 Bochumern in 2008) zusehen, wo sie ab bleiben. Ob die Belegschaft in Rumänien wenigstens noch Sozialpläne aushandeln kann?
Wer in so kurzer Zeit und (zeitweise sogar als Marktführer mit Rekordgewinnen) immer wieder unter Verwendung von Fördergeldern Werke baut und wieder aufgibt - wer soll dieser Firma auch nur ansatzweise noch vertrauen?
Ich kann mal wieder gar nicht soviel wie ich möchte.
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29.09.11
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29.09.11
Keine Frage, umso mehr ich nicht in der Handyproduktion arbeite. :D
Aber bis jetzt zog AFAIK nur Nokia wie eine mutierte Heuschrecke aus einem schlechten B-Movie über Europas grüne Wiesen - und hinterlässt als Häufchen Investitionsruinen.
Wenn die Finnen jetzt in Asien investieren wollen, ein Tipp: ab in Japans Region Fukushima, da gibts gerade gaaanz billiges Bauland. Bloß arbeiten will dort niemand. Macht allerdings auch nix: dafür hat man schließlich Roboter.
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29.09.11
Und die Geräte die dort hergestellt werden lassen sich bei Verlust mit einem Geigerzähler wiederfinden.
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29.09.11
Mit dem Nokiazähler, denn wer gegenwärtig so tapfer am Markt vorbei produziert, bei dem lohnt sich bald das Zählen (derer, die noch ein Nokia nutzen).
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29.09.11
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29.09.11
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29.09.11
In das Horn wird bereits geblasen:"Das klingt wie 2008 in Bochum"
Angenommene Ursache:
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30.09.11
Nö, meine ich nicht.
Gibt keinen Grund zu dieser Meinung zu gelangen.
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30.09.11
Gruß kingjon
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30.09.11
Aktionärsgesteuerte Unternehmen und Vertrauen passen nicht zusammen - ausnahmslos. Allerdings sehe ich die Ursache solcher Probleme eher auf Seiten der Politik: wer als einzigen Standortvorteil Geldgeschenke in die Waagschale wirft, muss sich nicht wundern, dass so geworbene Unternehmen weiter ziehen, wenn ein anderer mehr Geld zu bieten hat. Wenn man bedenkt, mit wie wenig Mitteln (im Vergleich) man im Klein- und Mittelstand wirklich was in unserem Land bewegen könnte, kräuseln sich mir die Fußnägel.
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12.11.11
http://www.golem.de/1111/87714.html
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12.11.11
Zitat: deoroller
Den sehe ich eher darin: Nokia bestraft seine Ex-Mitarbeiter neben der Entlassung mit einem Nokia-Smartphone! Auch eine Möglichkeit, unverkäufliche Restbestände doch noch an die vergraulte Kundenschaft zu bringen und zugleich Großlagerkapazitäten abzubauen.
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