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Nokia schließt Werk in Rumänien

29.09.2011 | 15:01 Uhr |

Nokia will in diesem Jahr noch über 3500 Stellen abbauen. Damit setzt das Unternehmen seine Restrukturierung fort.

Nokia will in diesem Jahr insgesamt 3500 weitere Stellen streichen. Davon betroffen ist unter anderem das Werk in Cluj (Rumänien), dass noch Ende 2011 geschlossen werden soll. Von der Schließung sind 2.200 Beschäftigte betroffen. Künftig will das Unternehmen seine Geräte vorrangig in Asien bauen lassen. Im kommenden Jahr will Nokia dann entscheiden, wie es am besten die Vorteile der Werke in Salo (Finnland), Komarom (Ungarn) und Reynosa (Mexiko) ausnutzen kann. Die geplanten Änderungen im Jahr 2012 sollen dann aber auch einen Einfluss auf die Anzahl der Beschäftigten in diesen Werken haben.

Im Bereich Entwicklung will sich Nokia auf die Standorte in Berlin, Boston und Chicago und weiteren Gebieten konzentrieren, während die Betriebe in Bonn und Malvern (USA) geschlossen werden sollen. In den Bereichen außerhalb der Produktion sollen insgesamt 1300 Stellen abgebaut werden.

Nokia befindet sich seit der Ankündigung, sich auf das mobile Betriebssystem Windows Phone konzentrieren zu wollen, in der Phase der Umstrukturierung. Die jetzt geplanten Maßnahmen seien schmerzhaft aber notwendig, um Nokia in ein dynamischeren, flinkeren und effizienteren Herausforderer zu verwandeln, heißt es in einem Statement von Nokia-Chef Stephen Elop.

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