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Umstrittene Lizenzpolitik beim Microsoft Office Sharepoint Server 2007

05.03.2007 | 13:45 Uhr |

Das Einsatzgebiet der neuen Portalsoftware bestimmt den Preis.

Der neue "Microsoft Office Sharepoint Server 2007" (MOSS 2007) sorgt für Unmut und Verständnisprobleme bei Anwendern. Auslöser ist das strikte Lizenzmodell. So hat Microsoft der Portal-Software und ihren diversen Versionen je nach Einsatzgebiet ein anderes Preismodell zugeordnet. Demnach müssen Unternehmen für die Nutzung der Software im Intranet und Client-Server-Modus eine "Client Access License" (CAL) erwerben. Soll das Portal hingegen als Content- und Collaboration-Website externe User unterstützten, benötigt der Kunde die Version "Microsoft Office SharePoint Server 2007 for Internet Sites", die nicht CAL- sondern Server-basierend lizensiert wird. Gleiches gilt für die Version "Microsoft Office Sharepoint Server for Search Standard Edition".

Das Ärgernis ist nun, dass Microsoft eine Kombination beider Lizenzmodelle und Server nicht gestattet. Unternehmen, die MOSS 2007 für beide Szenarien verwenden wollen, müssen daher separate Umgebungen (Server-Instanzen oder Server-Farmen) aufbauen ( siehe Details zu den Architekturen ). Ausgenommen sind nur Staging-Umgebungen, die sich mit dem Intranet-Systemen kombinieren ließen (ausführlich zum Sharepoint-Server- siehe " Microsofts Sharepoint Server 2007 bedrängt ECM- und BI-Anbieter "). (as)

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