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Valve verlangt 100 US-Dollar für Greenlight-Teilnahme

06.09.2012 | 05:57 Uhr |

Valve reagiert mit einer Gebühr von 100 US-Dollar auf die unübersichtliche Situation in der Voting-Plattform Greenlight.

Das vor wenigen Tagen gestartete Umfrage-Angebot Greenlight auf Steam war eigentlich dafür gedacht, Nutzer über die Aufnahme vielversprechender Spiele in das Portal entscheiden zu lassen. Insgesamt wurden jedoch bereits 700 Projekte eingetragen, darunter auch schlüpfrige Sex-Spielchen. Betreiber Valve reagiert nun mit einer einmaligen Teilnahme-Gebühr, die Entwickler für die Aufnahme ihrer Ideen in Greenlight entrichten müssen.

Damit soll es Nutzern einfacher gemacht werden, gute von einfallslosen Projekten zu unterscheiden. Bislang reichten wenige Screenshots und eine flapsige Beschreibung für die Aufnahme aus. Entsprechend tummelten sich schnell viele Spam- und Spaß-Einträge.

Valve will mit der einmal fälligen Zahlung von 100 US-Dollar jedoch keine Gewinne einfahren. Die Einnahmen sollen ungekürzt an die gemeinnützige Organisationen Child’s Play gespendet werden. Die Initiative versorgt Kinder in Krankenhäusern mit klassischen Spielen oder Spielkonsolen, um ihnen den dortigen Aufenthalt zu erleichtern.

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Trotzdem wird Valve von einigen Mitgliedern für die Neuregelung kritisiert, da die Gebühr eine zusätzliche Hürde für Indie-Entwicklungen darstellen würde. Auf der anderen Seite mehren sich Stimmen, die hinter der Entscheidung stehen und die Zahlung als vertretbar ansehen.

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