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Optimierungsbedarf bei Online-Stellenanzeigen

20.05.2008 | 13:19 Uhr |

Online-Stellenanzeigen werden immer wichtiger im Wettbewerb um die besten Köpfe. Doch viele Personalbeauftragten sind mit der Qualität der Texte und Grafiken von Online-Jobanzeigen nur mäßig zufrieden.

An der Umfrage von stellenanzeigen.de und des eco Verbands der Internetwirtschaft e.V. beteiligten sich im April 100 Recruiting-Experten. Den aktuellen Stellenwert von Online-Stellenanzeigen stuften die meisten Teilnehmer als hoch ein. Für 62 Prozent spielen Online-Stellenanzeigen 2008 eine zentrale Rolle für das Recruiting. 29 Prozent hielten diese Aussage zumindest zum Teil für richtig.

Nach den Kriterien befragt, die über den Erfolg einer Online-Stellenanzeige entscheiden, votierten 58 Prozent für die Gestaltung der Grafik und Bilder, 56 Prozent für den Text, 53 Prozent für die Verschlagwortung und 51 Prozent für die Jobbezeichnung. Mit großem Abstand zu diesen Erfolgselementen entschieden sich nur 13 Prozent für die Mediaplanung. Mehrfachnennungen waren bei dieser Frage möglich.

Die durchschnittliche Qualität von Texten der in Deutschland veröffentlichten Online-Stellenanzeigen bewerteten 10 Prozent der Teilnehmer als „sehr gut bis gut“. Eine große Mehrheit von 55 Prozent sieht sie als „befriedigend“ an, 26 Prozent als „mäßig“ oder „mangelhaft“. Die Güte der Grafik und Bilder schätzten immerhin 17 Prozent als „sehr gut bis gut“ ein, 54 Prozent fand sie „befriedigend“ und 21 Prozent „mäßig“.

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