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Nutzer sozialer Netzwerke sind Sicherheitsmuffel

31.08.2009 | 09:45 Uhr |

Die Ergebnisse einer Umfrage zeigen, dass die Nutzer sozialer Netzwerke zwar um ihre Sicherheit und Privatsphäre besorgt sind, jedoch nur wenige regelmäßig grundlegende Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter erfreuen sich weiter steigender Beliebtheit. Bei der Freude am Austausch mit Online-Bekanntschaften bleibt jedoch oft der Schutz des Rechners und der eigenen Privatsphäre auf der Strecke. Darauf weisen jedenfalls die Ergebnisse einer Online-Umfrage hin, die der Antivirushersteller AVG und die weltweit tätige Marketing-Organisation CMO Council im zweiten Quartal 2009 durchgeführt haben.

Im Rahmen der Umfrage wurden 250 zufällig ausgewählte Internet-Nutzer zu ihrem Online-Verhalten befragt. Von den Befragten nutzen 86 Prozent soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook , teils zu Hause, teils (auch) am Arbeitsplatz. Die damit verbundenen Risiken wie Malware, Phishing-Angriffe oder Spam sind den meisten im Prinzip bekannt. Mehr als die Hälfte der Befragten ist besorgt, ihre persönlichen Daten könnten Online-Kriminellen in die Hände fallen.

Bereits knapp 20 Prozent der befragten Nutzer sozialer Netzwerke haben bereits Erfahrung mit Identitätsdiebstahl machen müssen. Fast die Hälfte, 47 Prozent, sind bereits Opfer von Malware-Infektionen ihrer Computer geworden und 55 Prozent haben schon Phishing-Angriffe erlebt.

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