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Antivirus-Software für Smartphones könnte 2010 florieren

11.01.2010 | 16:12 Uhr |

Bislang setzen weltweit kaum zehn Prozent der Unternehmen Antivirus-Software auf den Smartphones ihrer Mitarbeiter ein. Doch laut einer Umfrage planen in diesem Jahr über die Hälfte der Firmen eine solche Investition.

Die Zahl der bekannten und vor allem die Zahl der tatsächlich verbreiteten Schädlinge für Smartphones ist verglichen mit Desktop-System unter Windows geradezu verschwindend gering. Doch ihre Bedeutung ist in letzter weiter angewachsen. Spam und Malware machen bereits 20 bis 30 Prozent der SMS, MMS und Mails auf Mobiltelefonen aus.

Das britische Unternehmen Goode Intelligence hat die Ergebnisse seiner Umfrage "Mobile Security Survey 2009" veröffentlicht. Demnach ist der Anteil von Spam und Malware an den auf Smartphones empfangenen Mitteilungen von zwei Prozent im Jahr 2008 auf 20 bis 30 Prozent im Jahr 2009 angestiegen. Davon wiederum sollen 14 bis 22 Prozent schädliche Inhalte transportieren.

Während etwa 70 Prozent der befragten Unternehmen Malware für Smartphones im Moment noch nicht als konkrete Bedrohung betrachten, sehen dies nur noch 20 Prozent auch für 2011 so. Mit Stand September 2009 haben 87 Prozent der befragten Unternehmen angegeben, sie hätten bislang keine Hinweise auf Malware auf ihren Smartphones entdeckt. Der iPhone-Wurm "Ikee" könnte für einige ein Weckruf gewesen sein.

Während bislang nur jedes zehnte Unternehmen bereits Antivirus-Software auf seinen Smartphones einsetzt, wollen in diesem Jahr etwa 54 Prozent der befragten Firmen ihre Mobilgeräte mit einer Schutz-Software ausrüsten. Davon will ein Drittel bereit bis März aktiv werden, die übrigen zwei Drittel bis September. So könnte 2010 ein ausgezeichnetes Jahr für Anbieter von Mobile-Security-Produkten werden.

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