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Umbenennung: Aus Benq wird Qisda

20.06.2007 | 12:10 Uhr |

"Wir ändern mal eben den Namen und schon ist alles wieder gut". So oder so ähnlich denkt man anscheinend beim angeschlagenen taiwanischen Unternehmen Benq, das vor allem in Deutschland dank des Benq-Mobile-Debakels einen ausgesprochen schlechten Ruf hat. Denn ab dem 1. September 2007 heißt Benq Qisda.

Das taiwanische Unternehmen Benq macht schon seit längerem durch Verlustmeldungen und Stellenabbau rund um den Globus von sich reden. In Deutschland langte Benq ganz besonders heftig hin und fuhr die von Siemens übernommene Handysparte unter der Bezeichnung Benq-Mobile gegen die Wand.

Ganz offensichtlich plant Benq jetzt einen Neuanfang und braucht dafür einen unbelasteten Namen. Deshalb wird das Unternehmen sowohl seinen chinesischen als auch seinen englischsprachigen Namen ändern. Aus Benq wird demnach Qisda. Und Qisda steht verheißungsvoll für "quality innovation speed driving and achievements".

Der neue Name wird ab dem 1. September offiziell. Bereits im Jahr 2008 soll Qisda Gewinn erwirtschaften. Der Unternehmensschwerpunkt sollen LCDs, Beamer, Peripheriegeräte und Handsets sein. Als Markenname soll die Bezeichnung Benq allerdings fortbestehen, lediglich die Muttergesellschaft benennt sich um.

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