Ultrabook

Asus und Acer senken Produktion von Ultrabooks um 40 Prozent

Donnerstag, 10.11.2011 | 16:05 von Friedrich Stiemer
Ultrabooks sollen sich schleppend verkaufen.
Vergrößern Ultrabooks sollen sich schleppend verkaufen.
© Lenovo
Anscheinend wurde von den Ultrabooks zu viel erwartet. Ein unbekannter Zulieferer behauptet nämlich, dass Asus und Acer die Produktion ihrer Ultrabook-Serien drastisch herunterfahren.
Die Computer-Hersteller Asus und Acer reduzieren die Produktion ihrer Ultrabooks. Beide Unternehmen sind davon ausgegangen, dass sie bis zum Ende dieses Jahres 250.000 bis 300.000 Stück ordern müssten, um der Nachfrage gerecht zu werden. Doch nun soll die Produktion auf 150.000 bis 180.000 Stück heruntergefahren werden. Grund hierfür sind die geringen Verkaufszahlen des ersten Monats nach dem Verkaufsstart der Ultrabooks, so eine Zulieferer-Quelle.

Ultrabook-Verkäufe nicht so stark wie erwartet

Derzeit vertreibt Asus vier verschiedene Ultrabooks der Reihe Zenbook . Diese befinden sich preislich auf einem hohen Niveau, nämlich zwischen rund 1.000 bis 1.600 Euro. Acer ist mit der S3 Serie auf dem Markt, die sich auf relativ gleichen Preislevel wie vom Konkurrenten Asus bewegen. Jedoch ist eine Erholung des Notebook-Marktes nicht abzusehen und die vergleichweise teuren Ultrabooks bleiben entgegen aller Erwartungen in den Regalen liegen. Daher nun die Senkung der Produktion um satte 40 Prozent.

Der Sprecher von Asus, David Chang, erklärte, dass das Unternehmen dem Absatz seiner Zenbooks optimistisch entgegen sehe und dass die Ziele unverändert bleiben. Auch Acer gab bekannt, dass die Auslieferungen den Originalerwartungen entsprechen und man sich nicht verschätzt hätte. Acer ist auch der Überzeugung, dass sich Ultrabooks langfristig durchsetzen werden.

Verglichen zum MacBook Air von Apple bieten die Geräte von Asus und Acer keine echten Vorteile, weder in der Leistung noch im Design, so die Quelle. Aus diesem Grund verlassen sich die Notebook-Hersteller auf höhere Absatzzahlen im Oktober 2012, nämlich wenn das neue Betriebssystem Windows 8 offiziell startet.

Donnerstag, 10.11.2011 | 16:05 von Friedrich Stiemer
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (4)
  • Werner-walter 15:04 | 11.11.2011

    Zitat: Silvester
    Warum soll ich mich an einem Monopolisten verkaufen.
    Tust du nicht? Microsoft, Telekom und hundert Andere sind Monopolisten. Irgendwo bist auch du.

    Antwort schreiben
  • Silvester 14:48 | 11.11.2011

    Zitat: tempranillo
    Täte ich auch nicht. Kein Mensch braucht diese dünnen Hodenwärmer. Aber wenn schon, dann hat da bitteschön ein Apfel drauf zu sein.
    Und ich tät mir kein Gerät kaufen auf dem der abgebissenen Apfel ist. Warum soll ich mich an einem Monopolisten verkaufen.

    Antwort schreiben
  • tempranillo 22:39 | 10.11.2011

    Tja, das war wohl zu naiv. Warum sollten sich die Leute eine Kopie kaufen, die keinen wirklichen Mehrwert bietet und so teuer ist wie das Original? Täte ich auch nicht. Kein Mensch braucht diese dünnen Hodenwärmer. Aber wenn schon, dann hat da bitteschön ein Apfel drauf zu sein.

    Antwort schreiben
  • deoroller 21:27 | 10.11.2011

    Ultrabook-Verkäufe nicht so stark wie erwartet

    Das ist dann wohl der Anfang von der Pleite. Vielleicht sollten sie auch noch MS Bob vorinstallieren.

    Antwort schreiben
1169381