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Übernahme von Siebel durch Oracle zieht mehrere Klagen nach sich

Die milliardenschwere Übernahme hat mehrere Aktionärs-Klagen nach sich gezogen.

Die milliardenschwere Übernahme von Siebel Systems durch den US-Softwareriesen Oracle ( wir berichteten ) hat mehrere Aktionärs-Klagen nach sich gezogen. Es seien drei Klagen in der vergangenen Woche eingereicht worden, teilte Siebel am Montag nach US-Börsenschluss in einer Eingabe an die US-Börsenaufsicht SEC mit.

Siebel wird vorgeworfen, der Konzern habe bei der Übernahme nicht seine Pflicht erfüllt, den höchsten Wert für die Aktionäre zu erzielen. Oracle werfen die Anleger vor, das Angebot für Siebel sei unangemessen. Siebel sieht keine Grundlage für die Klagen und will sich energisch dagegen verteidigen.

In der vergangenen Woche hatte Oracle Siebel Systems für 5,85 Milliarden Dollar in bar übernommen, der Konzern zahlt 10,66 Dollar je Siebel-Aktie. Oracle-Konzernchef Larry Ellison will mit der Übernahmestrategie rascher zum weltweiten Unternehmenssoftware-Branchenführer SAP aufschließen.

Oracle kauft Siebel für 5,85 Milliarden Dollar (PC-WELT Online, 13.09.2005)

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