Übernahme

Microsoft greift bei Anti-Rootkit-Technologie zu

Dienstag den 25.03.2008 um 12:05 Uhr

von Christian Löbering

Der Softwarekonzern kauft Komoku, eine US-Firma, die sich auf Software zum Aufspüren von Rootkits spezialisert hat.
Der US-Startup Komoku wird von Microsoft für eine nicht genannte Summe übernommen. Die Firma hat sich auf Techniken zum Auffinden und Entfernen von gefährlichen Rootkits spezialisiert. Bei Rootkits handelt es sich um modifizierte Systemdateien oder ganze Sammlungen von Software-Werkzeugen, mit denen Cyber-Kriminelle versuchen, die Präsenz ihrer Malware auf dem Opferrechner vor dem Benutzer zu verbergen und die Methoden der heuristischen Schädlingsbekämpfung zu unterlaufen.

Microsoft will die Anti-Rootkit-Technik des 2004 gegründeten, in Maryland ansässigen Startups sowohl in seine Sicherheitslösung Forefront für Unternehmen als auch in die Security-Lösung OneCare für Endanwender integrieren.

Zu den Kunden von Komoku zählen Organisationen mit hohen Sicherheitsansprüchen wie das US-Department of Homeland Security (DHS), das amerikanische Verteidigungsministerium sowie die Defense Advanced Research Projects Agency. Das Gros der Komoku-Mannschaft soll im Rahmen des Deals zur Microsoft-Einheit "Access and Security" überwechseln - darunter William Arbaugh, President und CTO bei Komoku, der ferner als Privatdozent für Computerwissenschaften an der University of Maryland tätig ist. (kf)

Dienstag den 25.03.2008 um 12:05 Uhr

von Christian Löbering

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