19.04.2012, 20:22

Denise Bergert

Übernahme

Instagram sollte ursprünglich 2 Mrd. US-Dollar kosten

©Instagram

Für die Übernahme der Foto-Community Instagram hätte Facebook eigentlich 2 Milliarden US-Dollar zahlen müssen. Durch das Verhandlungsgeschick von Mark Zuckerberg wurde daraus schließlich 1 Milliarde – ein Preis, den einige Branchen-Experten noch immer für viel zu hoch halten.
An den Userzahlen gemessen, zählt der Kauf des Startup-Unternehmens Instagram zu den bisher größten Akquisitionen des sozialen Netzwerks Facebook. Für eine Foto-Community, die zwar an Beliebtheit zulegt, aber noch keine wirklichen Einnahmen generiert, scheint da ein Kaufpreis in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar recht hoch – das meinen zumindest zahlreiche Branchen-Experten. Genau die dürften bei der aktuellen Meldung, der zufolge Instagram eigentlich zwei Milliarden US-Dollar gefordert hatte, verwundert die Augenbrauen heben.

Wie das Wall Street Journal berichtet, habe Facebook-Gründer Zuckerberg einiges an Verhandlungsgeschick an den Tag legen müssen, um den von Instagram vorgeschlagenen Kaufpreis zu halbieren. Der eigentliche Deal sei dann innerhalb weniger Tage zwischen Zuckerberg und Instagram-Gründer Kevin Systrom zustande gekommen. Der Facebook-Verwaltungsrat sei schließlich erst kurz vor dem Abschluss informiert worden.
Instagrams fast schon größenwahnsinnige Preisvorstellung könnte Gerüchten zufolge auch dem Facebook-Konkurrenten Twitter zuzuschreiben sein. Laut Mutmaßungen hätte sich der Micro-Blogging-Dienst ebenfalls für die Foto-Community interessiert, musste aber wohl angesichts der horrenden Preisregionen einen Rückzieher machen.
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