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Ubuntu Edge könnte Crowd-Funding-Ziel verfehlen

09.08.2013 | 05:44 Uhr |

Das Ubuntu-Smartphone Edge wird voraussichtlich sein Spenden-Ziel bei der Crowd-Funding-Plattform Indigogo verfehlen.

Entwickler Canonical wird sein Ubuntu-Smartphone Edge voraussichtlich nicht über die Crowd-Funding-Plattform Indigogo realisieren können. Bis zum 21. August 2013 wollte das Unternehmen 32 Millionen US-Dollar sammeln. Während die Spendenuhr anfangs noch auf Hochtouren lief, ist das Edge-Startkapital mittlerweile bei rund 8,7 Millionen US-Dollar hängen geblieben. Für die übrigen 23,3 Millionen US-Dollar bleiben Canonical nun nur noch 14 Tage Zeit.

Obwohl einige Crowd-Funding-Projekte gegen Ende noch einmal Fahrt aufnehmen, vermuten Branchenexperten, dass es das Ubuntu-Smartphone maximal bis auf 22 Millionen US-Dollar schaffen wird. Was aus Edge wird, wenn Canonical sein Spenden-Ziel verfehlt, ist unklar. Möglicherweise wird das Unternehmen das Gerät mit Hilfe von Investoren realisieren.

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Das Ubuntu Edge sollte ursprünglich im Mai 2014 erscheinen. Als technische Ausstattung hatte Canonical einen 4,5-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, eine HDMI-Schnittstelle, eine 8-Megapixel-Kamera sowie einen Quad-Core-Prozessor geplant. Nutzer hätten als Betriebssystem weiterhin aus Ubuntu Touch und Googles Android wählen können.

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