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Uber in Delhi nach Vergwaltigungsfall verboten

08.12.2014 | 16:35 Uhr |

Die indischen Behörden haben Uber den Betrieb in Delhi vorerst verboten. Ein Uber-Fahrer hatte eine Frau vergewaltigt.

Der Fahrervermittlungsdienst Uber darf vorerst seine Dienste nicht mehr Delhi (Indien) anbieten. Die Behörden reagieren damit auf einen Vergewaltigungsfall: Ein Uber-Fahrer hatte am Wochenende eine Frau vergewaltigt. Uber behauptet, die Fahrer würden durchleuchtet, ehe sie für den Dienst fahren dürfen. An dieser Darstellung gibt es nun Zweifel, weil der betreffende Fahrer angeblich bereits 2011 wegen einer Vergewaltigung verhaftet worden war.

Konkret wirft die örtliche Transport-Behörde Uber vor, der Frau einen Uber-Fahrer geschickt zu haben, der keine Lizenz für Delhi besessen hatte. Uber hatte am Sonntag noch behauptet, nur Fahrer zu beschäftigen, die ein staatliche Lizenz besitzen. Uber-Chef Travis Kalanick zeigte sich am Montag erschrocken über den Vorfall in Indien. Man werde nun alles dafür tun, damit sich der Täter vor der Justiz verantworten müsse. Außerdem wolle man dem Opfer und dessen Familie helfen. Dazu werde Uber mit den indischen Behörden zusammenarbeiten. 

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