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UberPop in Frankreich ab 1. Januar 2015 verboten

16.12.2014 | 05:10 Uhr |

Private Mitfahr-Dienste wie UberPop sind ab Januar 2015 im Nachbarland Frankreich nicht mehr erlaubt.

Die zunehmende Konkurrenz durch Vermittler für private Fahrer wie das US-Startup Uber treibt Taxi-Gewerkschaften in ganz Europa auf die Barrikaden. Im Nachbarland Frankreich wurden Dienste wie UberPop nun für illegal erklärt . Demnach stehen für die Vermittlung von privaten Fahrern ohne Lizenz Gefängnisstrafen von bis zu zwei Jahren und eine Geldstrafe in Höhe von 300.000 Euro. In Kraft treten soll das Verbot im Rahmen eines neuen Gesetzes am 1. Januar 2015.

Das französische Innenministerium rechtfertigt das Verbot mit den Gefahren, die für die Verbraucher mit der Nutzung von privaten Fahrdiensten entstehen. So hätten Uber-Fahrer beispielsweise keinen ausreichenden Versicherungsschutz, der bei einem Unfall mit Personenschaden greifen könnte.

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Die Taxi-Branche befürchtet durch Dienste wie Uber massive Wettbewerbsverzerrungen. Im Gegensatz zu einem Taxi-Fahrer, müssen Uber-Fahrer keine Lizenz erwerben und sich auch nicht an die in der Taxi-Branche üblichen Regeln halten. In Madrid und den Niederlanden wurde UberPop ebenfalls bereits verboten. Auch in Berlin und Hamburg darf der Dienst keine privaten Fahrer mehr per App vermitteln.

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