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Uber-Konkurrent: BMW plant Mitfahrdienst

15.03.2016 | 14:49 Uhr |

BMW will angeblich einen eigenen Mitfahrdienst aufbauen, also eine Art Uber-Konkurrent, vermutlich aber auf der Basis seiner DriveNow-Flotte.

BMW sucht nach neuen Einnahmequellen. Und ist dabei auf das Geschäftsfeld Mitfahrdienst gestoßen, wie Spiegel Online berichtet.

Bei Mitfahrdienst denkt man natürlich sofort an Uber und dessen Dienst UberPop. Dabei nehmen Privatpersonen in ihren eigenen Fahrzeugen Personen mit, gegen Bezahlung. Die Vermittlung erfolgt über die UberPop-App, wofür Uber eine Provision kassiert. In den USA boomt UberPop, trotz eines schrecklichen Unfalls, bei dem ein Kind getötet wurde. In Deutschland hat Uber nach einigen Rechtsstreitigkeiten UberPop dagegen eingestellt . Hierzulande fürchten nämlich die Taxifahrer um ihre Pfründe.

Ridesharing auf der Basis von Carsharing mit DriveNow

BMW plant aber ein anderes Mitfahrmodell als Uber. "Wir können uns vorstellen, unser Carsharing weiter auszubauen und in Richtung Ridesharing zu entwickeln", zitiert Spiegel Online den BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer. Mit Ridesharing ist die Mitnahme von Menschen im eigenen Fahrzeug gedacht.

Dabei soll es sich bei den Fahrzeugen laut Spiegel Online aber nicht um PKWs handeln, die den Fahrern gehören, sondern um DriveNow-Fahrzeuge, die jemand wie gehabt gemietet hat. Nur dass der Fahrer oder die Fahrerin damit nicht allein herumfährt, sondern noch andere Personen zusteigen lässt. DriveNow ist ein Carsharing-Dienst, den BMW zusammen mit Sixt in einigen Großstädten wie München, Berlin, Hamburg oder auch Wien, London und Stockholm betreibt.

Software von WunderCar?

BMW will bei seinen Plänen aber anders als Uber die geltenden gesetzlichen Bestimmungen für den Personentransport beachten.
Spiegel Online spekuliert, dass sich interessierte Fahrer zu Zeiten, in denen eine große Nachfrage nach Fahrdiensten besteht – beispielsweise Freitagnacht oder Samstagnacht – ein DriveNow-Fahrzeug mieten und dann ihre Fahrdienste anbieten. Die erforderliche Vermittlungs-App könnte vom Hamburger Start-up WunderCar kommen, das außerhalb von Deutschland bereits Erfahrung mit Mitfahrdiensten gesammelt hat. Im Jahr 2015 spekulierten Marktbeobachter bereits über einen Einstieg von BMW bei WunderCar. Daraus wurde jedoch nichts. Zumindest bis jetzt.

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