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Multicore-Rechenpower gegen Web-Gefahren

09.05.2008 | 11:49 Uhr |

Mit einer neuen Gateway-Serie erwischt Sonicwall alle Sicherheitsrisiken für das Netzwerk an einem zentralen Punkt.

Neue Hardware der NSA-Reihe von Sonicwall soll das Übel bei der Wurzel packen und alle Schädlinge und Angriffsmethoden in einer Box erkennen und stoppen. Einzelne Speziellösungen für E-Mail, Content-Filter, Intrusion Detection und Co. sind damit obsolet.

Sonicwall will mit den neuen Geräten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Zugang zu modernen Unified-Threat-Management-Technologien (UTM) an ihrem Gateway verschaffen. Die Appliances der Modellreihen "3500", "4500" und "5000" enthalten einen Multi-Core- Prozessor, der eine parallele Sicherheitsüberprüfung ein- und ausgehender Datenpakete ermöglicht. Vor allem in arbeitsspeicherintensiven "Web-2.0"-Anwendungen, wie Videokonferenzen oder Online-Schulungen, sei diese Funktion praktisch, wie Sonicwall verspricht.

Alle Geräte enthalten, nach dem klassischen UTM-Modell, eine Firewall, einen Contentfilter, ein Intrusion-Detection/-Prevention-System (IDS/IPS), VoIP-Überwachung, Routing- und WLAN-Funktioenen sowie eine VPN-Funktionalität, die das externe, sichere Einloggen ins Firmennetz ermöglichen soll.

Die versprochenen Leistungen der Geräte richten sich nach der Ausführung, und beginnen bei 128.000 parallel kontrollierbaren Verbindungen beim kleinsten Modell (3500) und gehen bis zu bis zu 600.000 bei der NSA 5000. Alle Appliances weisen zudem laut Hersteller eine hohe Skalierbarkeit sowie eine gute Anpassungsfähigkeit an vorhandene Hardwareplattformen aus - bei Bedarf werden auch Single-Core-Prozessoren unterstützt.

Wie bei den meisten Produkten von Sonicwall der Falls, lassen sich auch die Appliances der NSA-Reihe von einer zentrale Internet-Plattform aus bedienen. (aro)

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