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USB-Geräte ins Netz und an virtuelle Maschinen bringen

03.07.2013 | 09:09 Uhr |

Der Netzwerkspezialist SEH hat mit dem myUTN-50a einen neuen USB-Device-Server vorgestellt. Damit lassen sich USB-Geräte über sichere Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in Netzwerke integrieren.

Die USB-Endgeräte lassen sich vom Anwender wie lokal angeschlossene Geräte nutzen. Anwender können sich Geräte auch übers Netzwerk teilen, wobei immer nur ein User Zugriff auf das jeweilige Gerät hat. Zielgruppe des USB-Device-Servers sind Unternehmen die mit Virtualisierungslösungen arbeiten und von dort aus einfachen Zugriff auf USB-Endgeräte benötigen. Ebenso kann die Lösung in Umgebungen mit verteilten Netzen oder Standorten zum Einsatz kommen. Und last but not least bietet sich die Verwendung einer solchen Lösung überall dort an, wo aus Sicherheitsgründen keine lokalen USB-Geräte genutzt werden können. Erfordert eine Software ein USB-Dongle kann die Nutzung der Software über den Device-Server ebenfalls vereinfacht werden.

Als weiteres Anwendungsbeispiel nennt SEH unter anderem das Integrieren einer Telefonanlage ohne Netzwerkschnittstelle ins Netzwerk und virtuelle Umgebungen.

Der myUTN-50a bringt zwei USB-2.0-Ports mit und kann per Gbit-Ethernet ins Netzwerk eingebunden werden. Über einen separaten Hub lässt sich die Lösung auf bis zu fünf USB-Ports erweitern. Die Verbindung zum Endgerät kann verschlüsselt erfolgen. Zudem können Administratoren IP-basierte Zugriffslisten nutzen. Darüber hinaus unterstützt der Device-Server 802.1x-Authentifizierung und bietet eine Zertifikatsverwaltung. Das Management erfolgt über eine Web-Oberfläche.

Der myUTN-50a ist kompatibel zu den gängigen Windows-Umgebungen (Server 2003 bis Server 2012, Windows XP bis Windows 8) und kostet laut SEH 189 Euro. Im Preis enthalten ist eine dreijährige Garantie sowie Software-Updates und technischer Support. (mje/tecChannel)

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