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USA veröffentlicht Liste der gefährlichsten Suchbegriffe

06.06.2013 | 18:07 Uhr |

In den USA fahndet das Department of Homeland Security mit teils unerwarteten Suchbegriffen nach Straftätern.

Wenn in den USA Google befragt wird, loggt das Department of Homeland Security die jeweiligen Suchbegriffe mit. Nun wurde eine Liste mit allen Keywords veröffentlicht, die vom Heimatschutz als verdächtig eingestuft werden. Interessanterweise finden sich darin nicht nur potenziell gefährliche Begriffe wie „Attentat“ oder „Bombe“, sondern auch vermeintlich harmlose Bezeichnungen wie „Schwein“ oder „Wolke“.

Je nach Verwendungshäufigkeit und Verbindung mit anderen Suchbegriffen könnte es in den USA durchaus vorkommen, dass man ins Fadenkreuz der Behörden gerät. Bei der Erwähnung von „Bombe“, „Attentat“, „Explosion“ oder „Schießerei“ mag das zumindest teilweise noch nachvollziehbar sein. Eher harmlose Suchanfragen nach „Schwein“, „Grippe“ oder „Social Media“ machen die Mitarbeiter des Department of Homeland Security aber ebenfalls stutzig.

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Ziel der Beobachtung sei die frühe Abwehr von terroristischen Anschlägen, Amokläufern oder Epidemien. Da amerikanische Bürger mit dem Freedom of Information Act das Recht zur Einsicht in Regierungsdokumente haben, kann die komplette Liste an dieser Stelle begutachtet werden.

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