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USA: Microsoft startet öffentlichen Test von Kinderschutz-Software

01.09.2006 | 11:51 Uhr |

Die Windows Live Onecare-Familie ist um ein Mitglied reicher geworden: Family Safety. Dabei handelt es sich um eine Kinderschutz-/Kontroll-Software für Eltern, deren öffentlicher Test nun begonnen hat.

Seit März dieses Jahres können ausgewählte Beta-Tester in den USA bereits einen Blick auf Windows Live Onecare Family Safety werfen. Nun können alle interessierten US-Anwender die Kinderschutz-/Kontroll-Software für Eltern unter die Lupe nehmen.

Die Software befindet sich noch in der Betaphase und soll Familien dabei unterstützen, sicherer im Internet unterwegs zu sein. Zu den Funktionen gehört ein Content-Filter, über den Eltern für jedes Kind bestimmte Inhalte sperren (zum Beispiel Websites mit pornografischen Inhalten) oder mit einem Warnhinweis versehen können. Sollten Änderungen bei den Einstellungen nötig werden (zum Beispiel weil die Kinder älter werden), werden diese Änderungen automatisch auf allen im Netzwerk angeschlossenen PCs übernommen.

Zu den weiteren Funktionen gehört ein "Activity Report", über den Eltern das Surfverhalten ihrer Kinder überwachen - und gegebenenfalls darüber sprechen können. Die Reports beziehungsweise die Filter-Einstellungen können von jedem internetfähigen PC aus eingesehen/geändert werden.

Des Weiteren bietet Microsoft im Rahmen des Dienstes Leitfäden zum sicheren Umgang mit dem Internet an. Dabei greift der Konzern auf Material von Kinderorganisationen wie die "American Academy of Pediatrics" zurück. In den Leitfäden wird beispielsweise behandelt, wie Kinder Online-Kommunikationsmittel wie Messenger sicher nutzen und was sie dabei beachten müssen.

Zu den kommenden Funktionen soll ein "Contact Management" gehören, bei dem Eltern eine Art "Positiv"-Liste erstellen können, was andere Windows-Live-Dienste angeht. Sollte ein Kind beispielsweise den zugehörigen Messenger nutzen, werden Eltern dann festlegen können, mit welchen Gesprächspartnern die Kleinen kommunizieren dürfen.

Der Dienst soll auch außerhalb der USA verfügbar gemacht werden. Wann dies geschieht, ist allerdings noch nicht bekannt.

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