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Erste Fluglinien kündigen Internet- und Mobilfunknutzung an

American Airlines und Virgin America werden als erste Fluglinien in den USA das mobile Internet an Bord anbieten. Über einen WLAN-Zugang können Passagiere mit ihren Handys und Notebooks surfen. Emirates Airlines ermöglicht seinen Gästen dagegen die Möglichkeit, über den Wolken mobil zu telefonieren.

Die Fluggesellschaften American Airlines und Virgin America wollen ihren Passagieren ermöglichen, das mobile Internet bald auch über den Wolken zu nutzen. Auf ausgewählten Strecken sollen Nutzer von WLAN-fähigen Endgeräten noch in der ersten Jahreshälfte erstmals in den Genuss des Internets kommen. Die nötige Technik "Gogo WiFi Service" stammt von der Firma Aircell und ermöglicht es, im Flugzeug ein lokales Netzwerk aufzubauen, mit dem sich die Endgeräte verbinden. American Airlines wird vorerst alle Being 767 mit der neuen Technik ausstatten, die zwischen New York, Los Angeles, San Francisco und Miami fliegen.

Virgin America plant hingegen die Umrüstung der gesamten Flotte. Preise für die Nutzung des Angebots sind noch nicht offiziell, laut Aircells PR-Firma sei allerdings damit zu rechnen, dass bei Flügen mit einer Dauer von über drei Stunden eine Pauschale von 12,95 US-Dollar anfällt. Bei kürzeren Flügen soll der Service 9,95 US-Dollar kosten. Im Gespräch sind auch Tages-, Wochen- und Monatspässe für Vielflieger.

Nicht mobil surfen, dafür mit dem Handy telefonieren kann man bei der Fluggesellschaft Emirates Airlines. Auf einem Flug zwischen Dubai und Casablanca wurde das neue System der Unternehmen Onair und AeroMobile getestet. Durch das interne Netz wird die Sendeleistung des Handys minimiert und die Bordelektronik nicht beeinträchtigt. Nach dem erfolgreichen Testlauf will Emirates Airlines seine gesamte Flotte umrüsten und das Telefonieren im Flugzeug ermöglichen. Gleiches hat auch die Billigfluglinie Ryanair geplant. Die deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und AirBerlin hatten sich vor einiger Zeit gegen Telefonate an Bord entschieden , da sich Passagiere belästigt fühlen könnten.

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