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USA: Auf Umsatzbasis erstmals mehr Notebooks als Desktop-PCs verkauft

03.07.2003 | 10:43 Uhr |

Im Wonnemonat Mai konnten die tragbaren PCs gegenüber ihren stationären Kollegen in den USA einen historischen Durchbruch erringen. Erstmals wurde mit Notebooks mehr Umsatz erzielt als mit Desktop-PCs. Aber auch auf dem Monitor-Markt tut sich einiges: Erstmals wurden mehr LC- als CRT-Monitore verkauft.

Im Wonnemonat Mai konnten die tragbaren PCs gegenüber ihren stationären Kollegen in den USA einen historischen Durchbruch erringen. Erstmals wurde mit Notebooks mehr Umsatz erzielt als mit Desktop-PCs, ermittelten die Marktforscher der NPD Group .

Bereits in den letzten vier Jahren fand in diesem Bereich eine immer größere Annäherung der Produktgruppen statt. Im Mai 2003 konnten die Notebooks über 54 Prozent des rund 500 Millionen Dollar schweren Computer-Markts für sich beanspruchen. Gemessen an den Einheiten machen mobile Rechner rund 40 Prozent des Gesamt-Marktes aus. Zum Vergleich: Im Januar 2000 entfielen gerade einmal 25 Prozent des Gesamtumsatzes auf den Notebok-Sektor.

"Die Mai-Ergebnisse wurden von dem Verlangen der Konsumenten nach mehr Mobilität, einer aggressiven Preispolitik und stimmigen Konfigurationen angetrieben", sagt Stephen Baker, Direktor für Industrie-Analyse bei der NPD Group. "Die Verkaufspreise sind zum ersten Mal unter 1300 Dollar gefallen, über 250 Dollar weniger als noch im Mai 2002, obwohl 80 Prozent der Notebooks über einen 15-Zoll-Bildschirm und 86 Prozent über einen Cd-Brenner verfügen", so Baker weiter.

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