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US-Weihnachtsgeschäft: Xbox 360 schlägt Wii und Playstation 3

12.01.2007 | 15:03 Uhr |

Das Weihnachtsgeschäft in den USA ist für Microsoft äußerst erfolgreich verlaufen: Zahlenmaterial der Marktforscher von NPD zufolge ging die Xbox 360 im Dezember 2006 1,1 Millionen Mal über die Ladentheke, die Nintendo Wii 604.200 Mal und Sonys Playstation 3 490.700 Mal. Für die Ausrufung eines neuen Spitzenreiters bei den Next-Gen-Konsolen wäre es aber noch zu früh.

Betrachtet man nur den Bereich der Next-Gen-Konsolen, also Xbox 360, Wii und Playstation 3, konnte Microsoft das US-Weihnachtsgeschäft für sich verbuchen. Dies meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Datenmaterial der Marktforscher der NPD Group .

Demnach verkaufte sich die Xbox 360 im Dezember in den USA 1,1 Millionen Mal, die Wii fand 604.200 Käufer (gesamt seit Erscheinen: 1,1 Millionen) und 490.700 Fans konnten sich eine Playstation 3 sichern (gesamt seit Erscheinen: 687.300). Dabei gilt aber zu beachten, dass weder die Wii noch die Playstation 3 in ausreichenden Mengen im Handel erhältlich waren, sondern vielmehr dauerhaft ausverkauft waren. Auf der anderen Seite ist es fraglich, ob ein Anwender, der unbedingt eine Wii oder eine Playstation 3 haben möchte, aus Frust eine Xbox 360 kauft, weil diese wenigstens vorrätig ist. Die Zahlen der kommenden Monate werden letztlich zeigen, ob der Trend anhält, oder die beiden neuen Konsolen zur Xbox 360 aufschließen werden, wenn sich die Liefersituation entspannt hat.

Bestverkaufte Konsole für den Wohnzimmerbereich war allerdings die Playstation 2. Satte 1,4 Millionen Einheiten des bereits 6 Jahre alten Spielgeräts wurden in den USA im Dezember verkauft. Diese Zahlen nahm Sony bereits zum Anlass, darauf hinzuweisen , wie stark die Marke Playstation in den USA sei. So zumindest Jack Tretton US-CEO von Sony. Hier muss allerdings darauf verwiesen werden, dass zum einen die Playstation 2 wesentlich günstiger ist, als eine Xbox 360 oder eine Playstation 3 und zum anderen ein Anwender, der sich jetzt eine Playstation 2 kauft, nicht innerhalb kürzester Zeit auch die Playstation 3 erwirbt.

Für die Erhebung der Verkaufszahlen greift die NPD Group auf Daten von zwei Dritteln der US-Händler zurück. Zudem fließen Befragungen von Endanwendern in die Berechnungen ein.

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