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US-Regierung warnt vor Internet Explorer

09.07.2004 | 13:20 Uhr |

Angesichts der schweren Sicherheitsprobleme, die der Microsoft-Browser Internet Explorer in den vergangenen Wochen hatte, hat das US-amerikanische Computer Emergency Response Team (US-Cert) vor dessen Einsatz des gewarnt.

Angesichts der schweren Sicherheitsprobleme, die der Microsoft-Browser Internet Explorer in den vergangenen Wochen hatte, hat das US-amerikanische Computer Emergency Response Team ( US-Cert ) vor dessen Einsatz des gewarnt.

Unter anderem stellen einige ActiveX-Komponenten ein Sicherheitsrisiko dar. Sie ermöglichen es Angreifern, über das Objekt "Shell.Application" Schadroutinen auf Windows-PCs einzuschleusen, auch wenn alle verfügbaren Updates eingespielt sind ( siehe PC-WELT News & PC-WELT Fix ).


Das US-Cert warnt jedoch darüber hinaus vor einer "ganzen Anzahl signifikanter" Sicherheitslecks in Techniken, die mit dem Internet-Explorer zusammenhängen. Darunter fallen neben ActiveX das IE Domain/Zone Security Model, das DHTML Object Model und die MIME Type Determination.

Als Vorsichtsmaßnahme empfiehlt das US-Cert unter anderem, aktuelle Antivirensoftware zu nutzen, E-Mails nicht in HTML, sondern im Plain-Text-Format zu verfassen und zu lesen sowie ActiveX und Active Scripting zu deaktivieren oder den Browser zu wechseln.

Laut einem Bericht des US-Onlinemagazins Wired haben sich die Downloadzahlen der Mozilla-Browser innerhalb kürzester Zeit verdoppelt, nachdem die aktuellsten Sicherheitslücken des Internet Explorers bekannt geworden waren.

In diesem Artikel spricht sich der Autor, der freie Journalist Paul Boutin, offen für Firefox als Alternative für den Internet Explorer aus. An sich nichts besonders, aber der Online-Artikel erschien im MSN Slate Magazine.

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