66458

US-Regierung besteht auf Zerschlagung Microsofts

Das Justizministerium und mehrere US-Bundesstaaten bestehen auf einer Zerschlagung von Microsoft. Die Vorschläge des Software-Herstellers, seine Geschäftspraktiken in bestimmten Punkten zu ändern, haben die Klägerparteien abgelehnt.

Im Kartellverfahren gegen Microsoft haben die Kläger die Vorschläge des Software-Riesen zur Änderung seiner Geschäftspraktiken abgelehnt. Das Justizministerium und mehrere US-Bundesstaaten bestehen auf einer Zerschlagung des Unternehmens.

In ihrer 70 Seiten langen Stellungnahme heißt es, die Vorschläge des Software-Unternehmens würden die Verletzungen des Kartellrechts nicht beenden. Das berichtet der US-Fernsehsender CNN. Mit dem Schriftsatz soll Richter Thomas Penfield Jackson von der Notwendigkeit einer Zerschlagung des größten Softwareherstellers der Welt überzeugt werden.

Microsoft hatte die vom US-Justizministerium geforderte Zerschlagung wegen unfairen Wettbewerbs als beispiellos, radikal und unangemessen zurückgewiesen. Der Konzern hatte Richter Jackson in Washington aufgefordert, die Forderung abzulehnen und stattdessen vorgeschlagen, seine Geschäftspraktiken in bestimmten Punkten zu ändern.

Richter Jackson wird am 24. Mai mit einer Anhörung im dem Kartellverfahren beginnen. (PC-WELT, 18.05.2000, dpa/ sp)

Nachteile durch Microsoft-Spaltung (PC-WELT Online, 9.5.2000)

Microsoft will Windows-Code offen legen (PC-WELT Online, 8.5.2000)

Microsoft soll zweigeteilt werden (PC-WELT Online, 29.4.2000)

Wird Microsoft zweigeteilt? (PC-WELT Online, 28.4.2000)

Verliert Microsoft IE-Lizenz? (PC-WELT Online, 11.4.2000)

MS-Prozess: Nächste Runde im Mai (PC-WELT Online, 6.4.2000)

0 Kommentare zu diesem Artikel
66458