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US-Präsident Obama fordert Netz-Neutralität

11.11.2014 | 14:35 Uhr |

US-Präsident Barack Obama hat sich für Netz-Neutralität ausgesprochen. Alle Dienste sollten im Internet gleichermaßen ausgeliefert werden.

Die Frage nach der Netz-Neutralität bewegt schon seit einige Zeit alle Internet-Interessierten. Dürfen die Internet- und Mobilfunk-Provider bestimmte Dienste bevorzugt gegenüber anderen Diensten ausliefern? Oder für die gleichberechtigte Durchleitung Extra-Gebühren verlangen? Für besonders Bandbreiten-hungrige und viel Traffic verursachende Internet-Dienste wie Videostreaming könnte man ja vielleicht extra kassieren? Und die Angebote kleinere Firmen oder von Privatleuten vielleicht etwas langsamer ausliefern als die von großen Portalen und Großkonzernen? Das sind so einige Gedanken, die gar nicht zur viel beschworenen Netz-Neutralität passen. Dafür aber umso mehr zum Profitstreben von Großkonzernen.

Erklärung des US-Präsidenten
 
US-Präsident Barack Obama hat sich aber jetzt eindeutig gegen die Bevorzugung beziehungsweise Benachteiligung bestimmter Internetdienste ausgesprochen. Stattdessen betonte der US-Präsident die Wichtigkeit der Netz-Neutralität. Das Internet dürfe nicht in Überholspuren und langsame Fahrstreifen aufgeteilt werden, wie Obama sinngemäß meinte. Diese Netz-Neutralität müsse gleichermaßen für kabelgebundene wie auch für Funk-Verbindungen gelten.
 
Obama hoffe, dass die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) entsprechende Regeln erlassen und durchsetzen werde. Entsprechende Vorschläge der FCC in der Vergangenheit konnten Verbraucherschützer jedoch nicht überzeugen.

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